SVE Heessen feiert glücklichen 2:1-Sieg in Drensteinfurt

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Die Heessener (rot-weiße Trikots) schafften auf dem Kunstrasenplatz in Drensteinfurt den dritten Saisonsieg.

Drensteinfurt - Klitschnass und völlig fertig, aber glücklich ließ sich Marian Gutsche direkt nach dem Abpfiff auf den Kunstrasen im Sportzentrum Erlfeld fallen, atmete kurz durch und klatsche dann mit Lothar Schendzielorz ab. Schließlich gab es was zu feiern. Nach fünf Auswärtsniederlagen in Serie gelang den Bezirksliga-Fußballern des SVE Heessen der dritte Saisonsieg - ein 2:1 beim SV Drensteinfurt.

Der Aufsteiger holte aus den jüngsten vier Partien sechs Punkte und damit in dieser Zeit vier mehr als an den ersten neun Spieltagen. Der Rückstand des Tabellenvorletzten auf einen Nichtabstiegsplatz beträgt nur noch drei Zähler.

Co-Trainer Frank Sadowsky ordnete das Ergebnis richtig ein und sprach von einem „glücklichen Sieg“. Die ersten 40 Minuten seien die Hammer „klar unterlegen“ gewesen. „Das war schlecht von uns, da hatten wir sehr viel Glück.“ In den fünf Minuten vor der Pause, „die gepasst haben“, drehte Heessen die Begegnung mit einem Doppelschlag. „Die Ansprache in der Halbzeit war heftig“, sagte Sadowsky. Danach „haben wir keine Möglichkeit mehr zugelassen und jeden Zweikampf angenommen.“ Drensteinfurts Coach war tief enttäuscht. „Nach 20 Minuten haben wir das Fußballspielen eingestellt und alles falsch gemacht, was wir falsch machen konnten. Da fehlte einiges“, sagte Ivo Kolobaric, dessen Team es verpasste, mit einem Sieg in der Tabelle drei Plätze zu klettern. Er attestierte seinen Jungs eine „sehr schlechte“ Leistung.

Bei Wind und Regen hatten sich nur 30 Zuschauer ins Erlfeld verirrt. Sie sahen zunächst einen drückend überlegen SVD. In der 3. Minute scheiterte Davor Brajkovic an SVE-Keeper Christoph Graf, in der 26. Minute schoss Michel Eising knapp am Tor der Gäste vorbei. Zwei Minuten später fiel die überfällige Führung. Oliver Logermann bediente Isse Sander, der zum 1:0 traf. Graf war zwar noch dran am Ball, konnte den Rückstand aber nicht verhindern. Nach einem Fehler der Drensteinfurter hatte Julian Bergholz eine gute Chance zum Ausgleich, doch sein Schuss war zu unplatziert (39.). Besser machte es Schendzielorz, der aus gut 20 Metern erfolgreich war - 1:1 (43.). Und es kam noch besser für die Hammer: Schendzielorz köpfte, Keeper Christopher Kemper parierte und Konstantin Rühl staubte aus abseitsverdächtiger Position per Kopf ab (45.).

Mit der Führung im Rücken machte es der SVE im zweiten Durchgang gut und ließ fast nichts anbrennen. SVD-Coach Kolobaric, der mehr Risiko gefordert hatte, sah davon nichts. Die Platzherren agierten planlos. Sander schoss drüber (57., 90.+3), die eingewechselten Robin Wichmann (82.) und Petar Juras (85), der die beste Chance nach der Pause hatte, schafften den Ausgleich ebenfalls nicht. Heessen wurde nicht ein Mal mehr gefährlich - doch es reichte auch so zu drei Punkten.

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