Hartes Stück Arbeit:

Bockum-Hövel gewinnt 2:0 gegen Sassenberg

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Mevan Askar (links) erzielte das 2:0 für die SG.

HAMM - Mit dem vierten Sieg in Folge hat sich die SG Bockum-Hövel in der Spitzengruppe der Fußball-Bezirksliga festgesetzt. Doch beim 2:0 (1:0)-Erfolg gegen den VfL Sassenberg waren es nicht die spielerischen Elemente, sondern vor allem der Kampfgeist, der den Ausschlag für die SG gab.

„Über das Fußballerische lief nichts, nur über die reine Einstellung“, bilanzierte Bockum-Hövels Trainer Stefan Küritz. „Es war von beiden Seiten ein sehr hektisches Spiel. Der Sieg ist aber verdient.“

Vor rund 125 Zuschauern im Adolf-Brühl-Stadion entwickelte sich früh ein Duell, das von intensiven Zweikämpfen im Mittelfeld geprägt war. Beide Teams hatten anfangs keine Ruhe und Präzision im eigenen Kombinationsspiel, so dass der Ballbesitz häufig wechselte. Außerdem bekam Schiedsrichter Jan-Felix Kremer keine klare Linie in seine Spielleitung, wodurch weitere Hektik von den Rängen aufs Feld gebracht wurde.

Es dauerte bis zur 22. Minute, ehe die Gastgeber ihre erste Chance besaßen, doch nach toller Ballannahme und Weiterleitung von Tarik Basoglu touchierte der Schuss des freistehenden Dominik Orlowski nur die Oberkante der Latte. Wenig später gingen die Bockum-Höveler jedoch in Führung, als Mike Kaczor einen Freistoß aus 18 Metern kunstvoll um die Mauer ins kurze Eck zirkelte (25.). Sassenberg tauchte in der ersten Hälfte nur einmal gefährlich vor dem Tor auf, nachdem Stefan Wortmann fast mühelos durch die SG-Abwehr spazierte und Küritz zu einer Glanzparade zwang (40.).

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Die Gäste drängten nach der Pause auf den Ausgleich, die SG konterte. Nach Flanke von Sebastian Linnhoff schloss Basoglu ab – VfL-Keeper Julian Reher klärte wohl erst hinter der Linie, doch der Unparteiische winkte ab (62.). Wiederum Basoglu (65.) und Linnhoff mit einem Kopfball (66.) verpassten die Vorentscheidung. So wurde es bei einem Pfostenkopfball von Andre Risse (72.) noch einmal brenzlig für die Bockum-Höveler, bei denen der sonst starke Dominik Orlowski eine weitere Großchance nach Vorarbeit von Mevan Askar liegen ließ (74.). Askar war es dann, der einen Abpraller von Reher nach Schuss Basoglus nutzte und zum 2:0 abstaubte (86.). Sassenbergs Schauf (90.+2) traf noch die Latte. - St

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