Hammer Handballer

ASV peilt Rückkehr in die erste Bundesliga an

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Christian Hagedorn (Wirtschaftsrat), Franz Dressel (Geschäftsführer) und Trainer-Manager Kay Rothenpieler (von links) wollen den ASV Hamm-Westfalen in die 1. Bundesliga führen.

HAMM - Drei Jahre ist es her, dass die HSG Ahlen-Hamm die 1. Handball-Bundesliga verlassen musste. Nach einer lehrreichen Saison mit extremen Erfahrungen. Negativen wie der Beinahe-Insolvenz. Positiven wie der Partie in der ausverkauften Dortmunder Westfalenhalle gegen den HSV Hamburg. Sie ist ein Grund für die Sehnsucht des ASV Hamm-Westfalen, ins Oberhaus zurückzukehren. Und geht es nach den Verantwortlichen, soll es in fünf Jahren soweit sein.

Nach langer, selbst auferlegter Zurückhaltung bei der Zielsetzung geht der Klub in die Offensive. Der gestrige Tag markiert eine Zäsur, der Blick soll nach vorne gerichtet werden. „Jetzt sind wir an einem Punkt, an dem wir seriös sagen können, wo der ASV hin soll“, erklärte Geschäftsführer Franz Dressel im Rahmen einer Pressekonferenz. Ein ganzes Paket an strukturellen, wirtschaftlichen und sportlichen Maßnahmen begleitet den „Fünf-Jahres-Plan“ – ein Zeitraum, den Dressel und Trainer-Manager Kay Rothenpieler für „realistisch gewählt“ halten, denn: „Sportlich und vom gesamten Umfeld her brauchen wir noch die Zeit“, sagte der Geschäftsführer.

Was auch Rothenpieler betonte. „Nächstes Jahr können wir noch nicht aufsteigen – auch wenn wir das natürlich mitnehmen würden, wenn es passiert.“ Wichtig sei aber vor allem das klare Bekenntnis, die 1. Liga wieder anzupeilen und dabei Nachhaltigkeit zu erzeugen. Der ASV möchte nicht wieder einen Kurzbesuch im Oberhaus machen, sondern dort möglichst länger bleiben. „Jeder Sportler braucht ein Ziel“, erklärte der Coach.

Und so habe sich im Team umgehend „Aufbruchstimmung“ breit gemacht angesichts des klaren Bekenntnisses. „Dass das ein Riesenschritt ist, wissen wir alle. Aber der Verein hat es verdient, dass wir es versuchen. Vor drei Jahren war der Versuch da (mit Ahlen, Anm. d. red.), der hat weh getan für alle Seiten. Aber jetzt schauen wir nach vorne.“ - fh

Den ausführlichen Bericht lesen Sie am Samstag in der Print-Ausgabe des WA.

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