ASV Hamm-Westfalen: Heimspiel gegen Baunatal

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David Wiencek

HAMM - Bis zum dritten Spieltag haben die Akteure des Handball-Zweitligisten ASV Hamm-Westfalen warten müssen, ehe sie wieder tanzen durften.

Der schwer erkämpfte 29:25-Erfolg beim Aufsteiger TSV Dormagen wirkte wie eine Befreiung, für das Team, das zuvor zwei sicher geglaubte Siege noch aus der Hand gegeben hatte und jeweils mit nur einem Punkt aus der Halle gegangen sind. Am Samstag will die Mannschaft nun nachlegen, wenn mit dem GSV Eintracht Baunatal (19 Uhr/Westpress Arena) ein weiterer Aufsteiger der Gegner ist – und sich damit in der Tabelle weiter nach oben orientieren. „Man hat in den Trainingseinheiten gesehen, dass alle ein bisschen gelöster zu Werke gehen“, hat ASV-Coach Kay Rothenpieler festgestellt. „Wir haben ruhig und konzentriert gearbeitet. Und ich habe für Baunatal ein ganz gutes Gefühl.“ Dass seine Mannschaft gegen das momentane Liga-Schlusslicht in der Favoritenrolle ist, weiß der Trainer. Er weiß aber auch, dass sie sich davon nichts kaufen kann. „Das interessiert mich nicht“, sagt er. „Wichtig ist: Wir haben ein Heimspiel, das wir unbedingt gewinnen wollen. Dazu müssen wir das, was wir können, konstant auf die Platte bringen und mit gewisser Lockerheit, aber fokussiert zu Werke gehen.“

„Dass der TV Neuhausen den Baunatalern in der vergangenen Woche mit seiner offensiven 3:2:1-Abwehr seine bislang derbste Niederlage (18:33) beigebracht hat, hat der Hammer Trainer registriert. Ob er sich ähnlicher taktischer Stilmittel bedienen wird, ließ er dagegen offen. „Generell kopieren wir ja nicht andere Mannschaften“, sagt Rothenpieler. „Wir müssen sehen, dass wir unser Ding durchbringen. Aber es ist schon unser Ziel, variabel zu spielen, damit sich keiner auf uns einstellen kann.“ - güna

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