Test beim Aufsteiger

Storbeck freut sich auf das Wiedersehen mit einem alten Bekannten

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ASV-Keeper Felix Storbeck freut sich auf das Wiedersehen mit einem alten Bekannten.

Das Trainingslager in Hagen haben die Zweitliga-Handballer des ASV Hamm-Westfalen mit dem Turniersieg beim BDO-Cup zufriedenstellend abgeschlossen. Am Mittwoch steht der nächste Test an - gegen einen ehemaligen Teamkameraden.

Hamm – Nach einer anstrengenden Woche waren bei den Akteuren von Trainer Kay Rothenpieler die Akkus leer. Zeit, diese aufzuladen, haben sie bis Mittwochabend, wenn der nächste Test beim Erstliga-Aufsteiger HSG Nordhorn-Lingen (19 Uhr, Euregio) ansteht. 

Mit einem Auswärtserfolg in Aue machte das Zweistädte-Team in der vergangenen Saison am drittletzten Spieltag den Aufstieg in die Erstklassigkeit perfekt. Exakt zehn Jahre nach dem Abstieg gelang dem kommenden Gegner des ASV der erneute Sprung nach oben. Dorthin, wo sich die Hammer langfristig sehen. 

Storbeck erinnert sich an Duell auf Augenhöhe

Aus sportlicher Sicht lagen die Niedersachsen und die ASV in der abgelaufenen Spielzeit nicht weit auseinander. Lediglich zwei Zähler trennten die Kontrahenten um die Spitzenplätze, ehe sich Nordhorn-Lingen in einem denkwürdigen Duell mit 28:27 gegen die Rothenpieler-Truppe durchsetzte. 

„Die Partien Hamm gegen Nordhorn waren schon immer eine knappe Angelegenheit“, erinnert sich ASV-Schlussmann Felix Storbeck und stößt damit ins selbe Horn wie sein Trainer. Die Bezeichnung 'Derby' vermeidet Rothenpieler. Der Besonderheit des Duells will er dennoch gerecht werden: "Die Vereine Hamm und Nordhorn haben eine beinahe identische Struktur. Man kennt sich in- und auswendig. Wir werden den Test nutzen, um die Dinge, an denen wir in der Vorbereitung arbeiten, weiter fort zu führen", so Rothenpieler.

In der vergangenen Saison sah er sein Team mit der HSG auf Augenhöhe, weshalb er auch für das Wiedersehen einen echten Härtetest erwartet. 

Julian Possehl wechselte von Hamm nach Nordhorn

„Natürlich befinden wir uns aktuell nicht im laufenden Spielbetrieb, zudem habe ich keine Verletztenliste von Nordhorn vor mir liegen. Aber ich erwarte eine gute Partie gegen einen sehr guten Gegner, der vollkommen verdient in die erste Liga aufgestiegen ist“, so Storbeck, der sich besonders auf das Wiedersehen mit einem alten Bekannten freut, wie er hervorhebt. 

Julian Possehl entschied sich vor der vergangenen Spielzeit für einen Tapetenwechsel, tauschte Hamm mit der niederländischen Grenze. Nun empfängt der gebürtige Versmolder seine alten Teamkameraden. Deren Personalsituation hat sich mittlerweile weiter entspannt.

Mit aufgeladenen Akkus gegen den Erstligisten 

Nachdem Coach Rothenpieler zu Beginn des Trainingslagers auf Neuzugang Ivar Stavast, Oliver Milde und Jan Brosch verzichten musste, kehrten die drei Akteure am vergangenen Woche in den aktiven Spielbetrieb zurück. Einzig Fabian Huesmann muss noch kürzer treten. Hinter dem Einsatz von Sören Südmeier steht ein Fragezeichen. "Sören ist etwas angeschlagen. Er hat Probleme am Ellbogen", berichtet Rothenpieler, der dennoch hofft, dass es bis Mittwoch reichen wird.

Mit aufgeladenen Akkus, „der Trainer hatte uns nach dem Turnier frei gegeben“, geht es für Storbeck und Co. zum Neu-Bundesligisten, ehe am Samstag der dänische Pokalsieger Aalborg Handbold in der heimischen Arena aufschlägt. Eine Rolle spielt das für Storbeck noch nicht: „Es ist zwar eine Floskel, aber wir denken von Spiel zu Spiel“, sagt er schmunzelnd.

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