Handball

ASV Hamm-Westfalen auf der Suche nach Schwabe-Ersatz fündig geworden

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André Kropp (links) verstärkt den ASV-Kader.

Handball-Zweitligist ASV Hamm-Westfalen ist auf der Suche nach einem Ersatz für seinen verletzten Kapitän Jakob Schwabe fündig geworden.

Hamm –André Kropp, bis zum Sommer noch Kapitän beim Ligakonkurrenten TV Emsdetten, wird ab sofort die zweite Planstelle am Kreis neben Jan Brosch besetzen. Kropp hat am Donnerstag einen Vertrag bis zum 30. Juni unterschrieben und anschließend direkt das Training mit der Mannschaft aufgenommen. „Ich kenne ihn schon seit zehn Jahren – zu seiner Zeit in Emsdetten und davor“, freut sich ASV-Geschäftsführer Franz Dressel über die Verpflichtung des gebürtigen Steinheimers, der von 2007 bis 2009 auch bei der Ahlener SG unter Vertrag stand. „Und ich finde, dass er ein Spieler ist, der uns sofort weiter helfen wird.“

Jetzt gilt es, den 35-Jährigen so schnell wie möglich wettbewerbsfähig zu bekommen. Denn Kropp hat ursprünglich im Sommer seine Karriere beendet, um beruflich Fuß zu fassen. „Das ist aber kein allzu großes Problem“, ist sich ASV-Coach Kay Rothenpieler sicher, dass der Kreisläufer sehr schnell wieder auf Betriebstemperatur sein wird. „André hat auch nach dem Sommer noch ab und zu in Emsdetten mittrainiert. Und er muss ja jetzt auch nicht gleich in jedem Spiel zehn Tore machen. Schließlich haben wir ja auch noch Broschi, der auf der Position spielt.“

Ein wichtiges Kriterium für die Hammer Verantwortlichen ist auch die Tatsache, dass Kropp zusammen mit ASV-Mittelmann Merten Krings in Emsdetten ein kongeniales Team gebildet hat. „Das ging so weit, dass wir vor Spielen gegen den TVE immer gesagt haben, dass in der Frage, ob wir gewinnen, auch viel auf die Achse Krings/Kropp ankommt“, erinnert sich Dressel.

Da zudem mit Rechtsaußen Marten Franke noch ein zweiter Ex-Emsdettener im ASV-Kader steht, der bereits mit Kropp zusammen in einem Team auf der Platte gestanden hat, dürfte der Neuzugang der Hammer wenig Probleme dabei haben, sich beim Tabellenzweiten der 2. Handball-Bundesliga zurecht zu finden. „Er ist ein richtig guter Kreisläufer kennt in der Liga jeden Gegner, ist sofort in der Mannschaft akzeptiert – und er hat richtig Bock darauf, mit uns vielleicht noch einmal einen Aufstieg zu feiern“, ist Rothenpieler von der Verpflichtung des Routiniers überzeugt. „Auch von seiner Einstellung her war er immer ein unheimlich ehrgeiziger Spieler. Jetzt muss er nur schnell wieder seine alte Wettkampfhärte zurück bekommen.“

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