ASV ohne Wiencek gegen Tusem Essen

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Fehlt dem ASV verletzungsbedingt gegen Tusem Essen: David Wiencek.

Hamm - Der Start ist mit dem 33:27-Erfolg beim SV Henstedt-Ulzburg gelungen, jetzt wollen die Zweitliga-Handballer des ASV Hamm-Westfalen zur Heimpremiere nachlegen.

Bereits um 19.15 Uhr (Westpress-Arena) erwartet die Mannschaft von Niels Pfannenschmidt am Freitag das Team von Tusem Essen – und will möglichst den zweiten Erfolg einfahren.

„Es liegt an uns“, ist sich der Hammer Coach sicher, dass seine Mannschaft das Zeug dazu hat, auch Essen in die Schranken zu weisen. „Wenn wir unser Spiel annähernd hinkriegen, sind die Chancen recht groß – ohne den Gegner zu unterschätzen. Denn Essen hat zuletzt zwei richtig gute Spiele gemacht.“ 

Zum Pokalauftakt schnupperte Tusem beim 22:25 gegen den THW Kiel an der Sensation, und zum Ligaauftakt gegen Erstliga-Absteiger TSG Friesenheim behielt Essen nach zähem Kampf mit 26:21 die Nase vorn. „Um zu gewinnen, brauchen wir wieder die Leistung von Henstedt – vielleicht sogar noch etwas mehr“, fordert Pfannenschmidt absolute Konzentration von seinen Akteuren und sieht den doppelten Punktgewinn von Henstedt als gelungene Starthilfe.

„Dieser Sieg nimmt uns den Druck ein bisschen. Das macht es einfacher für die Mannschaft. Wichtig war, dass die Spieler merken, dass funktioniert, was wir trainieren.“

Die Analyse ergab allerdings auch, dass noch ein wenig Sand im Hammer Getriebe steckt. „Müsste ich eine Schulnote für das Henstedt-Spiel vergeben, würde ich sagen, das war eine drei – mit einem plus, weil ich die Jungs ganz gern habe“, so Pfannenschmidt. „Denn mit der zweiten Welle war ich nicht so zufrieden. Und von sieben Überzahlsituationen haben wir nur drei genutzt. Das war nicht ausreichend. Dafür haben wir 15 Fehler beim Gegner provoziert. Das war gut.“

Den Sonntag nutzte der Hammer Trainer, um sich die Essener im Spiel gegen Friesenheim anzusehen. Sein Fazit: „Es hat sich nichts geändert. Die haben eine gute Abwehr mit einem sehr guten Torwart – und mit Seidel einen sehr guten Gegenstoßspieler. Daher müssen wir die so oft wie möglich im Sechs-gegen-Sechs halten, um ihnen die Gegenstoßwaffe zu nehmen.“

Nicht dabei helfen kann nach wie vor – neben den Langzeitverletzten Marian Orlowski und Fabian Huesmann – Spielmacher Ondrej Zdrahala (Sehnenriss im kleinen Finger), dessen Rückkehr frühestens zum Auswärtsspiel in Aue am kommenden Sonntag erwartet wird. Und sein Ersatzmann David Wiencek wird heute nicht auflaufen, da er sich im Testspiel der zweiten Mannschaft verletzt hat, als ihm ein Gegenspieler ins Knie gerutscht ist. „Es ist zum Glück nur eine Knochenprellung“, so Pfannenschmidt. „Er muss voraussichtlich nur eine Woche pausieren.“

Rechtsaußen Lars Gudat ist dagegen nach seiner Fuß-Operation ins Training eingestiegen und wird erstmals wieder zum Kader gehören. „Inwieweit ich ihn einsetzen werde, muss man sehen“, sagt der Coach. „Er braucht noch Spielpraxis und wird diese zusätzlich in unserer zweiten Mannschaft sammeln.“

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