ASV Hamm-Westfalen fährt mit Personalsorgen nach Aue

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Lars Gudat steht dem ASV Hamm-Westfalen in der Partie beim EHV Aue wieder zur Verfügung.

Hamm- Es gab schon angenehmere Trainingswochen beim Handball-Zweitligisten ASV Hamm-Westfalen. Zwar hat Trainer Niels Pfannenschmidt das 27:27 gegen Tusem Essen mit der Mannschaft mittlerweile analysiert. Doch die Vorbereitung auf die Begegnung beim EHV Aue (Sonntag/17 Uhr) wurde empfindlich gestört.

Der Grund: „Wir haben zeitweise nur acht Spieler aus dem Zweitligakader zur Verfügung gehabt. Daher war an eine optimale Vorbereitung nicht zu denken“, sagte Pfannenschmidt und fügte mit ironischem Unterton an: „Vielleicht können wir ja mit dem Bulli nach Aue fahren.“

Fest steht zumindest, dass Lukas Blohme auf keinen Fall am Sonntag auflaufen wird. Der Rechtsaußen zog sich, wie bei einer Untersuchung im Nachhinein festgestellt wurde, in der Partie gegen Essen einen Außenbandriss im Knöchel zu. Jakob Macke, Markus Fuchs und Stephan Just haben ebenfalls keinen Ball in die Hand nehmen können.

Fuchs und Macke zogen sich einen Magen-Darm-Infekt zu, und Just erlitt erneut eine Rückenblockade, als er sich bei einem Leistungsdiagnostik-Test in Paderborn warmmachen wollte. „Über die Aufstellung kann ich daher wirklich erst kurz vor dem Anpfiff etwas sagen“, vermutete der Coach in der Hoffnung, dass von den Wackelkandidaten noch Entwarnung signalisiert wird.

Immerhin werden Lars Gudat (Mittelfußbruch) und David Wiencek (Knieprellung) nach auskurierten Verletzungen wieder im Kader stehen. Gudat, der eigentlich in der zweiten Mannschaft Praxis sammeln sollte, darf dies zum Saisonauftakt in der Oberliga aber nicht, da er sich nach dem Reglement sonst fest spielen würde. Wiencek wird dagegen am Samstag auch für Handball Hamm auflaufen, da diese Regel für ihn als U 23-Spieler nicht in Kraft tritt. Gleiches gilt für Vincent Saalman, der am Sonntagmorgen um 8 Uhr ebenfalls in den Bus Richtung Aue steigen wird.

Sollte es zur Hammer Personalknappheit kommen, sieht Pfannenschmidt sein Team gegen die starken Auer dennoch nicht chancenlos. „Die Jungen wie Savvas Savvas oder Björn Zintel haben im Training einen richtig guten Eindruck gemacht“, sagt der Trainer. „Für sie wäre es dann eben eine Chance, sich frei zu schwimmen – mit Emotionen, Leidenschaf und jugendlicher Unbekümmertheit.“

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