ASV Hamm-Westfalen erwartet TSG Friesenheim

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Trifft gegen Friesenheim auf seine Ex-Kollegen: Stephan Just.

Hamm - Das Ende der Mini-Erfolgsserie mit drei Siegen in Folge durch die Niederlage gegen den Ligaprimus GWD Minden ist längst verarbeitet – jetzt wollen die Akteure des ASV Hamm-Westfalen eine neue starten, wenn am Freitag der Erstliga-Absteiger TSG Ludwigshafen-Friesenheim um 19.15 Uhr sein Gastspiel in der Westpress-Arena gibt.

„Wir hatten gute zwei Wochen, in denen wir sehr intensiv trainiert haben“, versichert Niels Pfannenschmidt, dass die spielfreie Zeit in der Liga nach der 18:26-Niederlage gegen den Tabellenführer gut genutzt worden ist. „Mit den zwei Testspielen hatten wir zusätzlich die Möglichkeit, uns weiterzuentwickeln und gehen mit einem guten Gefühl die nächsten Aufgaben an.“ Dass vor allem die kommende gegen die TSG nicht leicht werden wird, steht für den Hammer Trainer aber genauso fest. „Mit Nico Büdel haben sie in der Mitte einen sehr dynamischen Mann, über den eigentlich alles läuft“, sagt Pfannenschmidt. „Auch das Zusammenspiel mit dem Kreis ist ordentlich. „Zudem haben sie mit Gunnar Dietrich, Stefan Lex, Jonas Kupijai und vor allem Kevin Klier, der einer der besten Torhüter der Liga ist und in Normalform 20 Bälle im Spiel hält, viel Qualität. Solche Schwächephasen wie gegen Minden dürfen wir uns daher auch gegen Friesenheim nicht erlauben, wenn wir gewinnen wollen.“

Qualität hat aber auch der ASV-Kader, und nicht zuletzt aus diesem Grund erwartet Pfannenschmidt aus den anstehenden beiden Heimbegegnungen gegen die TSG und Aufsteiger TuS Ferndorf vier Punkte. Voll besetzt ist der Hammer Kader zumindest. Verletzte gibt es – mit Ausnahme des Langzeitausfalls Fabian Huesmann (Kreuzbandriss) – derzeit nicht zu beklagen. So kann es sich der Trainer auch leisten, Marian Orlowski weiterhin behutsam aufzubauen. Der Rückraumlinke kam zwar in den beiden Testspielen gegen Verbandsligist OSC Dortmund (32:15) und Bezirksligavertreter RSV Altenbögge (48:18) zum Einsatz, doch weder für Freitag noch für die Partie gegen Ferndorf plant Pfannenschmidt damit, ihn in den Zweitligakader zu nehmen. „Marian ist schon sehr weit“, versichert der Coach, „Aber er wird erst noch in der zweiten Mannschaft spielen. Man hat in den Testbegegnungen schon gesehen, dass Training und Spiel verschiedene Dinge sind. Wir wollen ihn jetzt behutsam reinbringen. Es ist zehn Monate her, seit er seinen Kreuzbandriss erlitten hat – daher ist die Oberliga ein guter Einstieg. Und er wird noch genügend Gelegenheit haben, um bei uns aufzulaufen.“

Ein Schwerpunktthema der vergangenen Trainingswochen war das Offensivspiel der Hammer. Speziell das Einbinden von Ondrej Zdrahala stand im Vordergrund. „Und ich glaube, dass Ondrej einen wichtigen Schritt nach vorne gemacht hat“, sagt Pfannenschmidt. „Seine Leistung brauchen wir, und ich bin sicher, dass er noch eine ganz wichtige Rolle für uns spielen wird. Die Angst, sich wieder zu verletzten, die er zuletzt noch hatte, dürfte nun nicht mehr da sein.“

Auch die Deckung wurde nicht vernachlässigt, zumal, diese „ganz wichtig für unser Tempospiel ist“, sagt der Trainer. „Denn das haben wir zuletzt, wenn es hinten nicht lief, gleich mit eingestellt – das kann nicht sein.“ Mittlerweile sei die 5:1-Abwehr schon so gut manifestiert, dass sie „mehr und mehr zur Stammdeckung wird“. Was gegen Friesenheim hilfreich sein könnte, hatte die TSG doch zuletzt gegen die offensive Abwehr des TuS Ferndorf einige Probleme.

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