ASV Hamm-Westfalen empfängt HSC Coburg

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Verletzt: Jan-Lars Gaubatz.

Hamm - Zwei Topfavoriten auf den Aufstieg in die Handball-Bundesliga haben ihre Visitenkarte bereits beim ASV Hamm-Westfalen abgegeben, am Samstag stellt sich mit dem HSC 2000 Coburg der dritte vor (19.15 Uhr/Westpress-Arena). Zu einem günstigen Zeitpunkt, wie Niels Pfannenschmidt findet. Denn: „Da ist derzeit richtig Druck im Kessel“, sagt der ASV-Coach. „Coburg hat zuletzt in der Liga dreimal in Folge verloren.“

Zwei dieser Niederlagen musste der ambitionierte HSC 2000 allerdings gegen die Liga-Überflieger aus Minden und Erlangen hinnehmen. Die dritte – die 22:31-Heimpleite gegen die TSG Ludwigshafen-Friesenheim – tat dagegen richtig weh. Dass die Mannschaft von Trainer Jan Gorr dennoch über große Qualität verfügt, belegen die sieben Siege in Folge, die sie in den Begegnungen davor einfuhr. „Aber Coburg hat große Ambitionen“, sieht Pfannenschmidt die psychologischen Vorteile bei seinem Team. „Die müssen unbedingt bei uns gewinnen – da kann man schnell verkrampfen. Und wir fühlen uns in der Underdog-Rolle eigentlich ganz wohl.“

Allerdings hat der Hammer Coach selbst ein paar Sorgen, denn komplett wird die Mannschaft am Samstag nicht auflaufen können. Routinier Stefan Just hat es im Training zwar probiert, musste aber enttäuscht abwinken. Seine Fußverletzung lässt einen Einsatz nicht zu. Und auch auf Jan-Lars Gaubatz muss er verzichten. Der Rückraumrechte klagte bereits in der vergangenen Woche vor dem Ferndorf-Spiel über Schmerzen im Handgelenk. Nun soll eine Untersuchung bei einem Handspezialisten in Bochum Klarheit über die Schwere der Verletzung geben und darüber, ob möglicherweise eine Operation nötig wird. „Wie es aussieht, fällt er wahrscheinlich länger aus“, zeigt sich der Coach skeptisch.

Um so mehr ist daher in den nächsten Wochen Julian Possehl gefordert, der noch nicht zu 100 Prozent in der Saison angekommen ist. „Beide Linkshänder im rückraum waren zuletzt nicht so stabil“, sagt Pfannenschmidt. „Aber Julian trainiert gut, ist engagiert. Das ist alles okay. Er muss jetzt einfach weitermachen und mutig sein.“

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