ASV bezwingt HSG Nordhorn im Test

Im Kreis der (wahrscheinlich) neuen Kollegen: Stanko Sabljic (links) mit Lars Gudat – noch auf der ASV-Bank. -- Foto: Thomas

Lünen - Fast 600 Zuschauer in der Lünener Rundsporthalle zur Gründung der mittlerweile vierten Vereinspartnerschaft, ein deutlicher 36:26 (18:12)-Erfolg im Testspiel gegen den Ligakonkurrenten HSG Nordhorn-Lingen und ein potenzieller Neuzugang – für Handball-Zweitligist ASV Hamm-Westfalen hatte sich die Übungseinheit am Donnerst gelohnt. „Die Mannschaft hat eine gute Einstellung gezeigt“, lobte ASV-Coach Kay Rothenpieler die engagierte Vorstellung seiner Mannschaft gegen einen arg dezimierten Gast. „Anfangs haben wir noch ein paar Bälle zu viel liegen gelassen. Dann haben die Abschlüsse eine bessere Qualität gehabt.“

HSG-Trainer Heiner Bültmann musste dagegen die Überlegenheit der Hammer gegen sein Rumpfteam anerkennen. „Bei uns haben sechs Spieler gefehlt“, sagte er achselzuckend. „Wir hatten nur sieben Feldspieler aus dem normalen Kader dabei und versucht, das Beste aus der Situation zu machen. Hamm war auch um diese zehn Tore besser.“

Trotzdem lieferten sich beide Mannschaften von Beginn an ein temporeiches Spiel, in dem der mögliche ASV-Neuzugang Stanko Sabljic allerdings über die kompletten 60 Minuten auf der Bank schmorte. „Er hat zwei Wochen lang nur Krafteinheiten trainiert, da wollte ich kein Risiko eingehen“, erklärte Rothenpieler. Der Kroate hatte zuletzt bei RK Zagreb und davor beim HC Erlangen in der 1. Liga gespielt, ist derzeit vereinslos und hatte bereits bei den Hammern zur Probe trainiert. Ob er in Zukunft das Trikot auch auf der Platte tragen wird, entscheidet sich heute.

Auch ohne Sabljic dominierte der ASV das Geschehen auf dem Feld nach anfänglichen Schwierigkeiten. Zunächst gelang es Nordhorn, mit zwei Treffern in Führung zu gehen. Danach kamen die Hammer aber gut in Schwung, erzielten zunächst vier Tore in Folge, um diesen Vorsprung bis zur 19. Minute auf 11:8 und bis zur Pause sogar auf 18:12 auszubauen.

Danach wechselte Rothenpieler, der schon im ersten Durchgang zwischenzeitlich eine 5:1-Deckung ausprobierern ließ, durch, ohne, dass der Vorsprung wieder schmolz. Nach 45 Minuten hatte der Sechs-Tore-Vorsprung noch immer Bestand. Und als Nordhorn in der Schlussphase die Luft ausging, erhöhten die Hammer bis zum 36:26-Endstand auf zehn Tore. Eine gelungene „Hochzeit“ mit dem neuen Vereinspartner TV Brechten, der für die Organisation der Partie verantwortlich zeichnete.

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