ASV Hamm-Westfalen am Samstag beim TV Hüttenberg

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Markus Fuchs

HAMM - Fünf Spiele sind in der 2. Handball-Bundesliga noch zu absolvieren, und noch sind die meisten Entscheidungen – sowohl im Aufstiegs- als auch im Abstiegskampf – nicht gefallen. Wenn der ASV Hamm-Westfalen am Samstag (19.30 Uhr/Schulzentrum) beim TV Hüttenberg antritt, stehen sich zwei Teams gegenüber, die allerdings nur noch theoretische Chancen haben, ganz oben beziehungsweise ganz unten einzugreifen.

Während der TVH mit 14 Zählern auf dem Konto als Vorletzter der Liga bereits neun Punkte Rückstand auf das rettende Ufer hat und damit dem Abstieg kaum mehr entrinnen dürfte, liegen die Hammer mit sechs Zählern hinter den Aufstiegsrängen zurück und stehen derzeit nicht im Verdacht, eine Aufstiegsfeier zu planen. Dennoch wollen die Hammer zumindest ihren Teil dazu beitragen, dass die Saison bis zum letzten Spieltag ihre Spannung behält.

„Für uns ist es wichtig, dass wir gute Spiele abliefern“, sagt ASV-Coach Kay Rothenpieler. „Direkt oben eingreifen können wir sowieso nicht mehr. Aber sollte trotzdem eine von den führenden Mannschaften nicht wollen oder schwächeln, dann müssen wir bereit sein.“ Das heißt, in den verbleibenden fünf Begegnungen werden die Hammer die Saison nicht austrudeln lassen. Die Konzentration soll möglichst hoch gehalten werden, zumal „wir nach Hüttenberg noch vier harte Spiele haben, gegen Mannschaften wie Leipzig, Bittenfeld oder Coburg – da kannst du dann auch das Zünglein an der Waage sein“, will Rothenpieler sich auch keine Wettbewerbsverzerrung vorwerfen lassen.

Ausfallen wird neben den Langzeitverletzten Marian Orlowski, Fabian Huesmann und Edgar Landim auch Martin Doldan. Der Kreisläufer hat nach seiner Fußverletzung erst gestern mit dem Lauftraining begonnen. - güna

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