Beim BDO-Cup

ASV zieht souverän ins Finale ein

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ASV-Akteur Sören Südmeier (Mitte) überzeugte im Halbfinale des BDO-Cups gegen die Dragons aus Schalksmühle.

Den müden Beinen zum Trotz zogen die Zweitliga-Handballer des ASV Hamm-Westfalen ins Finale des BDO-Cups ein. Dort wartet der wohl stärkste Teilnehmer des Wettbewerbs.

Volmetal – Trotz des absolvierten kräftezehrenden Trainingslagers mitsamt Duell gegen den Erstligisten TSV Hannover-Burgdorf erwartete Kay Rothenpieler, Trainer des Handball-Zweitligisten ASV Hamm-Westfalen, zumindest den Finaleinzug beim BDO-Cup in Volmetal.

Gelungen ist das seinem Team durchaus deutlich mit einem 31:18 über den Drittligisten aus Schalksmühle. Nicht nur aufgrund des Ergebnisses zog er anschließend ein positives Fazit. Bereits vor der Partie durfte sich Rothenpieler über gute Nachrichten freuen: Jan Brosch und Ivar Starvast kehrten wiedergenesen in den ASV-Kader zurück. Und auch Oliver Milde konnte die ersten 20 Minuten absolvieren. Für Fabian Huesmann hingegen kam das Halbfinale zu früh. 

Deutliche Leistungssteigerung des ASV

Weniger positiv gefiel dem Coach die Anfangsviertelstunde gegen einen hoch motivierten Drittligisten: „Am Anfang haben wir noch Schwierigkeiten gehabt“, berichtet Rothenpieler und fügt an: „Ab der 15. Minute waren wir dann aggressiver in der Deckung.“ Zwar gingen die Hammer bis zum Seitenwechsel mit 16:11 komfortabel in Front, allerdings hätte die Führung viel deutlicher ausfallen müssen. Marten Franke gleich dreifach und Nachwuchsakteur Jan Pretzewofsky ließen 100-prozentige Chancen kläglich liegen. 

„Nach einer Woche Trainingslager ist es ganz normal, dass hier und da die Konzentration etwas nachlässt. Da mache ich den Jungs keinen Vorwurf. Pretzekowsky hat seine Sache heute gut gemacht“, nahm Rothenpieler seine Mannschaft in Schutz. Zurecht, ließ sie im zweiten Durchgang nichts mehr anbrennen.

„Wir haben schnell die Kontrolle übernommen und konnten somit den Gegner ergebnistechnisch immer auf Abstand halten und uns gar absetzen“, so der Coach, der in der zweiten Hälfte kräftig durch wechselte. Dem ASV-Spiel tat dies keinen Abbruch – ganz im Gegenteil. 13 Treffer Differenz beim 31:18-Endstand sprechen eine deutliche Sprache. 

Finale als willkommener Abschluss

„Ich bin zufrieden mit dem Ergebnis“, fasst Rothenpieler zusammen, wenngleich er betont, dass noch Luft nach oben bestehe. „Wir müssen weniger technische Fehler machen“, bemängelt er. Lange muss er auf eine mögliche Steigerung nicht warten. Für die ASV-Handballer geht es heute im Finale (17 Uhr) weiter. 

Dort wartet die Eintracht aus Hagen, die sich im Parallelspiel gegen den TuS Volmetal mit 39:32 durchsetzte. „Somit sind es die beiden besten Teams des Turniers, die aufeinander treffen werden. Das wird ein gutes Spiel zum Abschluss“, so der Coach.

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