ASV möchte beim Gastspiel in Hildesheim nachlegen

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Der ASV, hier Marian Orlowski (links), möchte in Hildesheim punkten.

HAMM - Der Sieg tat gut. Richtig gut. Und doch waren der 37:33-Erfolg und der starke Auftritt gegen den ThSV Eisenach kein Auslöser überbordender Euphorie beim Handball-Zweitligisten ASV Hamm-Westfalen. Aus gutem Grund, hatte der Sieg doch erst einmal „nur“ verhindert, dass die Mannschaft von Trainer Kay Rothenpieler ins untere Tabellendrittel abrutschte.

So aber hat der ASV acht Zähler auf dem Konto – satte sechs mehr als die Eintracht aus Hildesheim, bei der die Hammer am Sonntag (17 Uhr, Sparkassen-Arena) gastieren. „Wir müssen jetzt weitermachen, die Leistung gegen Eisenach wiederholen und vor allem stabilisieren. Das geht nur über hartes, konzentriertes Training“, sagt Rothenpieler.

Dass vieles beim vergangenen Heimauftritt gut funktionierte, nahm der Trainer zufrieden zur Kenntnis. Der ASV hatte sein Potenzial angedeutet, überstand diesmal eine schwierige Phase ohne „Folgeschäden“, tankte Selbstvertrauen. Und doch war Rothenpieler nicht entgangen, dass es noch Defizite gab. So richtete er im Training sein Hauptaugenmerk auf die Defensive. In der entwickelt sich die 5:1-Deckung allmählich zur gleichwertigen Alternative zur 6:0-Variante. Aber Rothenpieler vermisst mitunter die letzte Entschlossenheit. „Manchmal sind wir noch etwas zu passiv, lassen uns zu weit hinten reindrücken“, erklärt der 43-Jährige. „Wir müssen die volle Bereitschaft zeigen, noch aggressiver sein.“

Erst recht gegen einen starken Rückraum wie den der Hildesheimer. Dort gibt es ein Wiedersehen mit Matthias Struck, der den ASV nach der vergangenen Saison verlassen hatte. - fh

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