Mittwoch, 19.45 Uhr

ASV Hamm erwartet Dormagen zum Heimstart

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Martin Ariel Doldan

HAMM - Der Auftakt nach der Winterpause ist mit dem Sieg beim VfL Bad Schwartau gelungen – jetzt wollen die Spieler des Handball-Zweitligisten ASV Hamm-Westfalen in eigener Halle einen ebenso erfolgreichen Start hinlegen. Dass es gegen den TSV Bayer Dormagen am Mittwoch (19.45 Uhr/Westpress-Arena) nicht leicht werden wird, steht für Kay Rothenpieler aber fest.

„Wir freuen uns, dass es nun auch zuhause wieder losgeht und wollen nahtlos da anknüpfen, wo wir mit dem Sieg in Bad Schwartau aufgehört haben“, sagt der ASV-Trainer, der davor warnt, die Partie gegen den Liga-17. auf die leichte Schulter zu nehmen.

 „Fest eingerechnet haben wir die Punkte deshalb noch nicht. Denn das geht in der 2. Liga nicht. Wir treffen auf einen Gegner, der sich in der Pause noch einmal personell verstärkt hat und zudem mit einem wichtigen Sieg in die Rückserie gestartet ist.“

Im Kellerduell gegen den SV Henstedt-Ulzburg behielt die Mannschaft von Trainer Jörg Bohmann knapp mit 20:19 die Oberhand und zog so mit dem Tabellennachbarn aus der Hamburger Peripherie nach Punkten gleich. „Und Dormagen hat mit Sicherheit die Option in der Liga noch ein Stück weiter nach oben zu kommen“, ist sich Rothenpieler sicher. „Der TSV hat ja in der Hinserie bereits viele Begegnungen nur knapp verloren.“

Ganz so eng war die Partie im Hinspiel gegen den ASV nicht. Die Hammer fuhren beim Aufsteiger, nachdem sie zuvor in Emsdetten und gegen Bad Schwartau jeweils nach hoher Führung noch unentschieden gespielt und einen Zähler verschenkt hatten, mit 29:25 den ersten Saisonsieg sicher ein.

Was nicht heißt, dass das Team nun „nicht aufmerksam sein müsste. Es ist generell wichtig für uns, von der ersten Minute an voll da zu sein und unser Spiel durchzusetzen“, sagt Rothenpieler. „Zumal Dormagen nach seinem Erfolg über Henstedt nun auswärts befreit aufspielen kann.“

Zumindest in eigener Halle, so das hoch gesteckte Ziel der Hammer, soll in dieser Saison kein Punkt mehr abgegeben werden, was mit „Leidenschadt auf der Platte“ umgesetzt werden soll, so der Coach. Ob Kapitän Jakob Macke (Fingerverletzung) dabei gegen den TSV schon wieder helfen kann, steht noch nicht fest. „Das werden wir kurzfristig vor dem Spiel entscheiden“, sagt der Trainer. „Es wird von Tag zu Tag besser, aber leichte Schmerzen hat er noch.“

Alle anderen Akteure haben die Auswärtsfahrt nach Bad Schwartau und die hitzige Atmosphäre in der Hansehalle verletzungsfrei überstanden – auch die beiden Neuzugänge Jan-Lars Gaubatz und Edgar Landim, die ihren ersten Pflichtspieleinsatz im Team hatten und dabei einen guten Eindruck auf ihren Trainer hinterlassen haben. „Jan war ja sowieso schon etwas länger bei uns und hat sich schnell ins Team integriert“, sagt Rothenpieler. „Er hat ein gutes Spiel gemacht, hat Handballverstand und passt vom Typ her. Edgar war hinten schon viel besser, braucht vorne aber noch ein bisschen Sicherheit, um Initiative zu ergreifen und torgefährlicher zu werden.“

Was gegen Dormagen nicht leichter wird: „Die decken teilweise unorthodox, spielen sehr aggressiv und sind hoch motiviert“, warnt Rothenpieler vor dem Aufsteiger. „Aber wir sind etwas reifer geworden als wir es noch in der Hinserie waren. Die Mannschaft geht mit vielen Dingen positiver um. Jetzt darf sie nur nicht selbstzufrieden werden.“ - von Günter Thomas

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