ASV will gegen Essen das Punktekonto ausgleichen

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Kreisläufer Björn Wiegers hofft mit dem ASV auf einen Erfolg gegen Essen.

HAMM - Der Blick auf die Tabelle stellt Kay Rothenpieler nur bedingt zufrieden. Das Punkteverhältnis (11:13) „sieht nicht so schön aus“, sagt der Trainer des Handball-Zweitligisten ASV Hamm-Westfalen.  Ausgleichen lässt es sich am Samstagabend – mit einem Heimsieg gegen Tusem Essen (19 Uhr, Westpress-Arena).

Und manches spricht im Vorfeld dafür, dass den Gastgebern dies gelingt. Fünf Zähler trennen die beiden Rivalen. Die Essener treten die kurze Dienstfahrt zudem als Drittletzter an, haben erst zwei Siege gefeiert.

Zahlen, auf die Rothenpieler nichts gibt. Er verweist auf den Umbruch beim Traditionsklub und die daraus resultierende Inkonstanz. „Das ist eine junge Mannschaft, die auch schon gute Ergebnisse hatte und die nichts zu verlieren hat. Schon allein deshalb ist sie extrem gefährlich“, betont er und mahnt die richtige Einstellung an: „Wenn man in dieser Liga einen Gegner unterschätzt, dann ist jedes Spiel schwer.“

Da kommt der Rückenwind des jüngsten überzeugenden Erfolges gegen den TV Neuhausen gerade recht. „Positive Ereignisse bleiben hängen und wirken nach“, sagt der erkältete Coach mit Blick auf eine „intensive und gute“ Trainingswoche, die ihn in dem Gefühl bestärkte, dass „wir reifer geworden sind. Es ist unsere Pflicht, zu zeigen, dass wir gelernt haben.“

Was auch bedeutet: „Wir müssen uns auf uns selbst konzentrieren.“ Der ASV will sich auf seine Qualitäten besinnen, will über eine stabile Deckung und starke Torhüter die Basis für den Erfolg legen. - fh

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