Handball

ASV Hamm-Westfalen: Zufriedenstellende Generalprobe beim TV Emsdetten

Strecken mussten sich Gerrit Genz (in rot von links), Markus Fuchs und Jan Brosch gegen den Wurfversuch von Emsdettens Robin Jansen.
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Strecken mussten sich Gerrit Genz (in rot von links), Markus Fuchs und Jan Brosch gegen den Wurfversuch von Emsdettens Robin Jansen.

Gut gefüllte Ränge, hitzige Atmosphäre und ein spannendes Spiel: Viel besser hätte die Saison-Generalprobe für den ASV Hamm-Westfalen beim Ligakonkurrenten TV Emsdetten nicht laufen können. Und selbst das Ergebnis tat niemandem weh: 28:28 (15:13) stand es nach 60 Minuten – leistungsgerecht.

Emsdetten – Gut gefüllte Ränge, hitzige Atmosphäre und ein spannendes Spiel: Viel besser hätte die Saison-Generalprobe für den ASV Hamm-Westfalen beim Ligakonkurrenten TV Emsdetten nicht laufen können. 28:28 (15:13) stand es nach 60 Minuten – leistungsgerecht. Ein Ergebnis, das hilfreich dabei sein kann, die Sinne für den Saisonauftakt gegen den TSV Bayer Dormagen am kommenden Samstag (19.15 Uhr/Westpress Arena) zu schärfen. Denn bei allen positiven Ansätzen, die das neu formierte Hammer Team zeigte, taten sich auch noch einige Baustellen auf.

„Das war eine Partie mit sehr Ligaspiel ähnlichen Bedingungen. Wir hatten gute und weniger gute Phasen“, sagte ASV-Coach Michael Lerscht. „In der Summe müssen wir unser Niveau jedoch stabiler bringen. Aber die Entwicklung ist ja nicht abgeschlossen, nur, weil die Vorbereitung jetzt zuende geht.“

Emsdetten erwischte den besseren und klareren Einstieg in die Partie, legte früh drei Tore vor. Doch mit zunehmender Spielzeit fingen sich die Hammer, wurden sicherer in ihren Aktionen und hatten ihre stärkste Phase direkt vor und nach der Pause. Einen Drei-Tore-Rückstand (10:13) drehte das Team noch vor dem Wechsel mit fünf Toren in Folge zur 15:13-Pausenführung. Nach Wiederanpfiff traf der TVE zwar zum 15:14 – anschließend gelangen dem ASV aber noch drei weitere Treffer zum zwischenzeitlichen 18:14-Vorsprung.

Vorsprung zu schnell hergegeben

Doch, was danach passierte, gefiel Lerscht überhaupt nicht. „Diese vier Tore geben wir einfach viel zu schnell wieder her“, monierte der Coach. „Wir sind in der Gesamtheit noch nicht stabil genug, um so etwas für die nächsten zehn Minuten zu kontrollieren.“

Besonders der 3:0-Lauf der Münsterländer von der Hammer 19:16-Führung zum 19:19 innerhalb von 60 Sekunden um die 40. Minute herum war dem Trainer ein Dorn im Auge. Danach war die Partie, in der der langjährige ASVer Jakob Schwabe auf Seiten der Gastgeber einen starken Eindruck hinterlassen hat, wieder offen, der TVE ging gar in der Schlussphase mit zwei Toren in Führung (24:26), ehe den Gästen noch der verdiente Ausgleich zum Unentschieden gelang. „Es wird Zeit brauchen, dass wir als Mannschaft diese Phasen spüren, die eine knackigere Bedeutung haben“, stellte Lerscht fest. „Daher muss es der Ansatz sein, dass wir unser Spiel stabiler hinkriegen.“ Wobei er auch an die Defensive denken dürfte, denn das Torhüterduell ging deutlich an Emsdetten.

Positiv merkte Lerscht dagegen an, dass sich Matej Mikita immer besser zurecht findet. „Er hat defensiv einen Schritt nach vorne gemacht und uns in der Phase vor und nach der Pause sehr geholfen“, sagt der Coach, der noch einige Formationen auf der Platte ausprobiert hat. „Wir erhoffen uns von ihm, dass er eine gute Rolle spielen wird. Aber auch die anderen Neuzugänge werden alle wichtige Jungs für uns sein – genau wie der Bestandskader.“

Pokal-Los: ASV zu Hause gegen den TV Großwallstadt

In der zweiten Runde des DHB-Pokals trifft der ASV in eigener Halle auf den TV Großwallstadt. Das ergab die Auslosung, die am Samstag in Düsseldorf im Anschluss an den Supercup, den Meister THW Kiel mit 30:29 gegen Pokalsieger TBV Lemgo gewann, vorgenommen wurde. Ein Los, mit dem ASV-Coach Michael Lerscht sehr gut leben kann. „Hauptsache ein Heimspiel, das war mir wichtig, weil wir in dieser Phase rund um die zweite Pokalrunde schon weite Fahrten nach Friesenheim und Bietigheim machen müssen“, sagt er. „Der Gegner war mir eigentlich egal.“ Carolin Schäfer, Olympia-Siebte im Siebenkampf, zog die Lose und erfüllte ihm den Wunsch. Ausgetragen werden sollen die Begegnungen der zweiten Pokalrunde am 5./6. Oktober. Der endgültige Spieltermin steht noch nicht fest.

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