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ASV-Heimspiel gegen Rostock verlegt

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ASV-Trainer Michael Lerscht (links) muss jetzt  mit seinem Team bis März auf das Heimspiel gegen Rostock warten.
ASV-Trainer Michael Lerscht (links) muss jetzt mit seinem Team bis März auf das Heimspiel gegen Rostock warten. © Reiner Mroß/Digitalbild

Aufgrund der aktuellen Corona-Fälle in beiden Mannschaften kommt diese Nachricht nicht unerwartet: Das für Samstagabend geplante Heimspiel des Handball-Zweitligisten ASV Hamm-Westfalen gegen den HC Empor Rostock wird auf Dienstag, 22. März, um 19.15 Uhr verlegt.

Hamm - Schon das für Mittwoch angesetzte Spiel der Rostocker gegen den VfL Bad Schwartau war abgesagt worden. Nun findet auch die Partie am Samstag zwischen dem ASV und Rostock später statt - allerdings haben auch die gastgebenden Westfalen aktuell noch mit zu vielen Corona-Fällen in der Mannschaft zu kämpfen.

Belastungsspitzen vermeiden

„Die Regularien wurden ja im Vergleich zum Vorjahr angepasst“, erklärte ASV-Geschäftsführer Thomas Lammers bei der Bekanntgabe der Verlegung, auf die sich die beiden Clubs gemeinsam mit der HBL verständigt hatten. „Das Wichtigste ist erst einmal, dass niemand ernsthaft erkrankt ist“, betonte ASV-Trainer Michael Lerscht, der selbst auch vom Infekt betroffen war. Da zeige sich, dass die zum Jahresende durchgeführte Boosterimpfung ihre Wirkung habe, so der Coach weiter. Im Lager der Westfalen hofft man nun, dass genügend Spieler ins Aufgebot zurückkehren können, damit dann die nächste Partie am Mittwoch in Ludwigshafen stattfindet und der erste Pflichtspieleinsatz nicht noch weiter nach hinten rückt. Lammers: „Natürlich haben wir im Spielplan noch Puffer. Allerdings bedeuten diese Verlegungen dann noch mehr Englische Wochen - und solche Belastungsspitzen wollen wir wenn möglich vermeiden.“

Hoffen auf mehr Zuschauer

Organisatorisch könnte die Verlegung für den ASV noch einen Effekt haben: Die aktuell mögliche Zuschauerzahl wäre schon durch Dauerkarteninhaber gedeckt gewesen. „Ob es im März dann doch einen freien Verkauf geben kann, wissen wir zu diesem Zeitpunkt noch überhaupt nicht. Aber die Wahrscheinlichkeit dürfte eher größer als kleiner werden“, gibt sich der ASV-Geschäftsführer zuversichtlich.

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