Handball

Zweiter Anlauf in Liga drei mit vier Neuzugängen

Neuzugang Lars Kooij hatte auch schon Spielzeit in der Zweitliga-Mannschaft des ASV Hamm-Westfalen
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Neuzugang Lars Kooij hatte auch schon Spielzeit in der Zweitliga-Mannschaft des ASV.

Am Samstag startet Handball-Drittligist ASV Hamm-Westfalen II mit einem Heimspiel gegen den TV Cloppenburg (19.30 Uhr/Stein-Halle) in die Saison. Es ist der zweite Anlauf für den Aufsteiger der Saison 2019/2020. Der ASV II hat in der vergangenen, abgebrochenen Saison nur zwei Partien bestritten.

Hamm – Das letzte Update im Newsbereich des ASV Hamm-Westfalen II auf der vereinseigenen Homepage ist schon ein paar Tage alt. „Erneuter Corona-Verdacht“ ist dort als Schlagzeile zu lesen – ein Eintrag, datiert auf den 28. Oktober des vergangenen Jahres. Ein paar Tage zuvor hatte das Team von Trainer Dirk Schmidtmeier sein zweites und damit bisher letztes Meisterschaftsspiel in der 3. Liga gegen die Menden Sauerland Wölfe bestritten. Die ersten zwei Zähler nach dem Aufstieg waren auch die bis heute letzten für den ASV II. Der durfte zwar in der Folge weiter trainieren – mehr aber auch nicht.

Am Samstag startet das Team nun mit dem Heimspiel gegen den TV Cloppenburg (19.30 Uhr/Stein-Halle) seinen zweiten Anlauf in der 3. Liga. Einen erneuten Saisonabbruch hofft der Verband zu vermeiden. Doch schon jetzt steht fest: Auch die Spielzeit 2021/2022 wird von Corona bestimmt. Die Mannschaften müssen sich auf einen neuen Modus einstellen – und am Ende der Saison werden 26 von 82 Mannschaften aus den sieben dritten Ligen absteigen.

Für Schmidtmeier, dessen Team zwar nicht mehr als Aufsteiger gilt, für das die dritthöchste deutsche Liga aber nach wie vor Neuland ist, ist dieser neue Modus akzeptabel. „Ich finde den Modus besser, als mit 19 Mannschaften ins Rennen zu gehen“, sagt der Coach, dessen Team jetzt nicht mehr auf 38 sondern auf maximal 27 Saisonbegegnungen kommen wird. „Schade ist nur, dass wir der südlichste nördliche Verein in unserer Gruppe sind. Wir haben nur Ahlen aus der näheren Umgebung in der Gruppe. Da hätte ich gerne mehr gehabt, von denen man weiß, wie sie einzuschätzen sind und dass man sie schlagen kann.“

Schmidtmeier gibt sich optimistisch

Die absolvierte Vorbereitung seines Kaders lässt Schmidtmeier aber durchaus optimistisch in die Saison gehen. „Die Spieler meinten zwar, es wäre eine unruhige Vorbereitung gewesen – ich fand es aber okay“, sagt er und verweist auf die Umstände: „Das war auch dadurch bedingt, dass wir erst spät wussten, wann es eigentlich losgeht. Zudem waren manche Spieler bei der ersten Mannschaft aktiv und einige zwischenzeitlich krankheitsbedingt nicht dabei. „Aber von den Testspielen haben wir nur eins verloren, den Rest gewonnen.“

Das letzte davon gewann der ASV II am Samstag gegen Tusem Essen II mit 37:33. Davor gelangen Erfolge beim HTV Hemer (Oberliga/35:30), und den Sportfreunden Loxten (Oberliga/30:23) sowie zuhause gegen den Soester TV (Oberliga/33:24) und die TSG Harsewinkel (Oberliga/37:22). Die einzige Niederlage setzte es zuhause mit 25:27 gegen Oberligist VfL Gladbeck.

Integration der Neuen gelungen

Vor allem die Integration der vier Neuzugänge Noah Muossa (Rückraumlinks/THW Kiel), Julian Fulda (LinksaußenTBV Lemgo), Lars Kooij (Kreis/TM Tönder) und Sebastian Loos (Rechtsaußen/HSG Menden Sauerland) ist gelungen. „Das sind alles sehr nette, hervorragende Typen“, lobt Schmidtmeier. „Die passen gut ins Team, das ist wichtig. Das sind alles junge Spieler, für die das auch Neuland ist. Aber wir haben das gut hingekriegt.“

Der Kader: Tor: Jan Wesemann, Matthis Stecken, Tim Faber; Feld: Moritz Eigenbrot, Lars Gudat, Fabio Runkel, Jannis Bihler, Sebastian Loos, Matthias Zimny, Niklas Kölsch, Florian Schösse, Tobias Filthaut, Julian Fulda, Noah Moussa, Max Zyska, Lars Kooij.

Die Liga: Staffel B: Ahlener SG, ASV Hamm-Westfalen II, ATSV Habenhausen, LIT 1912 II, OHV Aurich, Team HandbALL Lippe II, TSV GWD Minden II, TuS Spenge, TV Cloppenburg, TSG A-H Bielefeld, TV Bissendorf-Holte, Wilhelmshavener HV

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