Handball: Bundestrainer Heine Jensen im Interview

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Bundestrainer Heine Jensen

HAMM - Im dritten Jahr in Folge sind die deutschen Handball-Frauen zum Abschluss der Vorbereitung auf ein großes Turnier in Hamm zu Gast – vor der EM 2012 gab es ein 30:9 gegen Rumänien, 2013 zur WM ein 30:28 gegen Schweden. Am Sonntag, 30. November (15 Uhr) geht es erneut gegen Rumänien. Günter Thomas sprach mit Bundestrainer Heine Jensen unter anderem über die Chancen seines Teams bei der Europameisterschaft vom 7. bis 21. Dezember in Kroatien und Ungarn und den Reiz der Westpress-Arena.

Herr Jensen, es scheint ganz so, als würden Sie sich hier pudelwohl fühlen. Wieso haben Sie sich dieses Mal für Hamm entschieden?

Heine Jensen: Wir spielen natürlich gerne in Hamm, und haben das in den letzten beiden Jahren zudem sehr ordentlich gemacht, als wir gegen Rumänien und Schweden gewonnen haben. Hier wird uns geboten, was wir brauchen: Eine schöne Halle, die relativ eng und dicht ist, so dass die Zuschauer die Möglichkeit haben, relativ dicht dran zu sein. Ein Traum wäre es, wenn die Halle auch einmal proppevoll ist, und die Leute sich anstrengen müssten, um eine Karte zu bekommen. Und die Nähe zum Sportcentrum Kaiserau in Kamen ist auch perfekt, weil wir dort vom 25. November bis zum 3. Dezember unsere Vorbereitung machen.

Am 8. Dezember startet für Sie dann mit der Partie gegen die Niederlande die EM in Kroatien und Ungarn. Wie sehen Sie Ihr Team gerüstet?

Jensen: Im Moment bin ich zufrieden, denn wir haben keine großen Verletzungen, so dass alle Spielerinnen zur Verfügung stehen. Im letzten Jahr ist unter anderem Anne Müller aus Hamm zu diesem Zeitpunkt mit einer Knieverletzung weggefallen. Jetzt drücken wir die Daumen, dass alle Spielerinnen durch das Programm kommen, das jetzt mit vielen Europapokalspielen und Bundesliga noch vor ihnen steht.

Vor einem Jahr sahen in Hamm 1 086 Zuschauer Ihr Team – aber auch die schlimme Kreuzbandverletzung von Kerstin Wohlbold – ein Rückschlag.

Jensen: Ja, das ist immer unglücklich, kann aber passieren. Und da muss man im gleichen Atemzug auch ein großes Lob an den Verein ASV und die Stadt Hamm richten. Da war sofort ein Arzt, der uns sehr gut geholfen und alles in die Wege geleitet hat. Das ist sehr, sehr gut gelaufen und Kerstin konnte nicht in besseren Händen sein.

Das komplette Interview lesen Sie in der Printausgabe des WA.

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