2. Handball-Bundesliga

Das sagt der Ex-Hammer Tomas Mrkva vor dem Duell mit dem ASV

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Der frühere Hammer Tomas Mrkva trifft am Samstag mit HBW Balingen-Weilstetten auf den ASV Hamm-Westfalen.

Die Erinnerungen an das Hinspiel zwischen dem ASV Hamm-Westfalen und der HBW Balingen-Weilstetten in der aktuellen Saison der 2. Handball-Bundesliga sind bei Tomas Mrkva noch frisch. Am dritten Spieltag gewann Hamm in der Westpress Arena mit 22:21. Im Rückspiel am Samstag (19 Uhr) will Mrkva den Spieß umdrehen.

Hamm/Balingen - „Das war schon sehr unglücklich für uns“, sagt der tschechische Nationaltorhüter, der vor zweieinhalb Jahren von Hamm nach Balingen gewechselt ist. „Damit war ich nicht zufrieden, denn obwohl wir über 50 Minuten das Spiel im Griff hatten, sind wir am Schluss als Verlierer aus der Halle gegangen. Aber ich glaube, wir haben daraus gelernt und werden es am Samstag besser machen und die Punkte einfahren.“ 

Punkte, die der aktuelle Tabellenführer dringend benötigt, um im Kampf um den Aufstieg seine Position zu festigen und gleichzeitig mit dem ASV einen lästigen Konkurrenten aus dem Rennen zu werfen.

Mrkva verbrachte fünf Jahre im Trikot des ASV

Dass bei diesem Vorhaben seine insgesamt fünf Jahre im ASV-Trikot wenig an seiner Entschlossenheit ändern werden, macht Mrkva schnell klar. „Der Aufstieg als klares Ziel ist zwar bei uns nie so kommuniziert worden, aber jetzt ist es so, dass wir an erster Stelle stehen. Und der Aufstieg ist nun einmal das Ergebnis, wenn wir so konstant weiter spielen wie bisher – auch wenn es schwer wird, das zu schaffen.“

Die Vermutung, dass seine Mannschaft den herben Rückschlag durch die schwere Verletzung von Spielmacher Martin Strobel bei der WM nicht auffangen könne, hat sie mit ihrem deutlichen 28:23-Auftakterfolg nach der WM-Pause in Hamburg widerlegt. „Martins Verletzung war ein Schock für alle“, sagt der 30-Jährige. „Er wird uns fehlen, aber wir haben noch genügend Qualität in der Mannschaft. Jetzt müssen wir es nur schaffen, eine Leistung wie in Hamburg über einen längeren Zeitraum hinzubekommen.“

Noch immer eine besondere Beziehung zu Hamm

Dass seine Beziehung zum ASV ein wenig intensiver ist als zu anderen Klubs, gibt Mrkva gern zu. „Hamm bleibt mein erster Verein in Deutschland. Von daher wird der ASV immer etwas Besonderes für mich sein“, sagt er. „Auch wenn ich aus dem Team nur noch mit fünf oder sechs Mann zusammen gespielt habe.“

Entsprechend freut er sich auf die alten Kollegen. „Vor dem Spiel am Samstag werden wir uns sicher unterhalten und danach auch“, sagt er, weiß aber, dass für ein längeres Miteinander keine Gelegenheit sein wird. „Wir werden ein paar Gefühle austauschen, gegenseitig sagen, wie es so weiter gehen wird. So wie gegen alle Mannschaften, wo man Bekannte hat. Das war‘s.“ Zwei Dinge sind ihm jedoch wichtig: „Dass wir gewinnen, mit plus eins oder zehn, ist mir egal“, betont er und ergänzt lachend: „Und dass Markus Fuchs kein Tor macht.“

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