Starker ASV Hamm-Westfalen bezwingt TuS N-Lübbecke

Jakob Macke
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Jakob Macke

Bergkamen - Drittes Testspiel, zweiter Sieg: Mit 26:25 (11:12) bezwang der ASV Hamm-Westfalen am Montagabend in einem Vorbereitungsspiel durch einen Treffer von Björn Zintel in letzter Sekunde den TuS N-Lübbecke und sammelte damit weiter Selbstvertrauen für den Kampf um den Klassenerhalt in der 2. Handball-Bundesliga. „Insgesamt bin ich mit der Leistung der Mannschaft sehr zufrieden“, sagte ASV-Coach Niels Pfannenschmidt nach der Partie in der Oberadener Römerberg-Sporthalle, die 350 Zuschauer sahen. „Der Mannschaft war zwar nach zwei anstrengenden Trainingseinheiten am gleichen Tag im Bereich Kraft- und Taktik die Müdigkeit anzumerken, aber das hat sie mit viel Kampfkraft wieder wettgemacht.“

Gegen den Ligakonkurrenten, der derzeit auf dem zweiten und damit einem Aufstiegsplatz in der Tabelle rangiert, stellten die Hammer, die sich seit gestern Morgen im Trainigslager im Sportcentrum Kaiserau befinden, von Beginn an eine starke Abwehr mit zwei guten Torhütern. Auf der anderen Seite hatten es die Hammer im Angriff mit einer 5:1-Deckung zu tun, mit der die Ostwestfalen agierten. Eine Formation, mit der der ASV um die Aufbauspieler Zintel und Fannar Fridgeirsson sehr gut zurecht kamen. Nach 16 Minuten lag Hamm mit 9:5 vorn, und Nettelstedts Coach Aaron Ziercke stellte seine Deckungsformation auf eine defensivere 6:0-Variante um.

Eine Maßnahme, die Wirkung zeigte. „Bei uns ist der Faden gerissen“, sah Pfannenschmidt, wie der TuS bis zur Pause das Ergebnis zu einer eigenen 12:11-Führung drehte.

Und auch danach hatte Nettelstedt stets die Nase gegen den ASV vorn, bei dem neben den Langzeitverletzten Savvas Savvas und Daniel Eggert kurzfristig auch noch Joscha Ritterbach (Magen-Darm-Infekt) passen musste. Beim 16:19 (45.) sah es nicht mehr nach einer Wende aus. Doch ein 5:2-Lauf brachte Hamm wieder zurück (21:21/50.). Vier Minuten später lag der ASV erstmals wieder vorn – und das, obwohl gleich vier Siebenmeter verworfen wurden. Danach blieb die Partie offen – und als Pfannenschmidt in der Schlussphase den siebten Feldspieler brachte, gelang Zintel der Siegtreffer.

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