2. Handball-Bundesliga

Der ASV kennt seinen Spielplan bereits

+
Die Sommerpause ist für Franz Dressel, Geschäftsführer des Handball-Zweitligisten ASV Hamm-Westfalen, die Zeit des Planens – auch im Hinblick auf die Spieltermine.

Mit einwöchiger Verspätung wird Handball-Zweitligist ASV Hamm-Westfalen in die kommende Saison starten. Dafür wird künftig jede Begegnung der 2. Liga im Fernsehen zu verfolgen sein.

Hamm - Seit Anfang Juni ruht der Spielbetrieb in den Handball-Bundesligen – auch beim Zweitligisten ASV Hamm-Westfalen. Spannend ist die Zeit zwischen den Spielzeiten trotzdem, werden doch hier die Weichen für die kommende Serie gestellt, was Regeln, Rahmenbedingungen und Spielplan betrifft. Vor allem de Ansetzungen werden von den Fans sehnsüchtig erwartet.

Endgültig abgesprochen werden die Termine zwar erst im Rahmen der Ligentagung, die am 3. und 4. Juli in Köln stattfinden wird. Fest steht allerdings schon jetzt, dass die Saison für den ASV mit einwöchiger Verzögerung beginnen wird. Denn die für das Auftaktwochenende geplante erste Partie der Hammer beim Aufsteiger Handball Sport Verein Hamburg (25./26. August) wurde auf Mittwoch, 19. September, terminiert.

Partie in Hamburg auf 19. September verlegt

„Die Hamburger haben zu dem ursprünglich angesetzten Zeitpunkt keine Halle zur Verfügung“, sagt ASV-Geschäftsführer Franz Dressel. „Daher wurde das Spiel verlegt. Das ist zwar nicht so schön, weil dann das Tabellenbild von Beginn an schräg ist. Aber wir haben eine Woche mehr Zeit für die Vorbereitung und starten anschließend mit zwei Heimspielen in die Saison.“

Denn am zweiten Spieltag (31. August) stellt sich mit dem TV Großwallstadt der zweite Aufsteiger in der Westpress Arena vor, am 7. September kommt mit der HBW Balingen-Weilstetten einer der Topfavoriten nach Hamm.

Insgesamt, so versichert Dressel, dürfte sich an den Heimspielterminen nichts mehr ändern. „Unser Spielplan steht“, sagt er. „Es sei denn, bei der Ligentagung kommt noch einer unserer Gegner mit der Bitte, zu verlegen. Aber ich glaube nicht, dass sich da noch groß etwas verändern wird.“

Fünftägiges Trainingslager in Flensburg

An der ASV-Vorbereitung wird sich durch den verschobenen Saisonauftakt nichts ändern. Wie geplant bittet Trainer Kay Rothenpieler seine Akteure am 12. Juli zum Trainingsauftakt, ehe das Team am 21. Juli zu einem fünftägigen Trainingslager nach Flensburg aufbricht.

Für die Ligentagung Anfang Juli erwartet Dressel keine großen Neuerungen. „Es liegen bisher drei Anträge durch das Präsidium vor, aber die haben keine großen Auswirkungen“, sagt er.

Seiner eigenen Mannschaft prophezeit der Hammer Geschäftsführer eine spannende und erfolgreiche Serie. „Das wird eine gute Saison, da bin ich mir sicher“, wagt er eine Prognose. „Viel wird davon abhängen, wie schnell die Mannschaft zusammenfindet. Aber wir haben uns auf allen Positionen verstärkt.“

#Handballfrei! ..wer von euch ist auch schon auf Entzug?

Ein Beitrag geteilt von ASV Hamm-Westfalen (@asvhamm) am

Auch in Sachen Fernsehrechte, die derzeit beim Bezahlsender Sky liegen, zeichnet sich eine Entscheidung ab. Zwar sind die Verträge mit dem Streamingdienst sportdeutschland.tv., der die Rechte an der Übertragung der Spiele aus der 2. Liga im Internet übernehmen soll, noch nicht unterzeichnet. Das soll aber bis zur Ligentagung erledigt sein. Dann werden auf dieser Plattform alle Begegnungen des Handball-Unterhauses zu sehen sein.

Für den ASV, der schon in der vergangenen Serie alle Heimspiele und einen Teil der Auswärtsbegegnungen übertragen hat, wird sich laut Dressel nichts verändern. „Unsere Übertragungen werden in gleicher Qualität bleiben“, versichert Dressel. „Andere Vereine, die die Übertragungstechnik nicht bieten können, bekommen diese für eine Leihgebühr zur Verfügung gestellt. Und es ist sicherlich gut, dass du dann sonntags mal ein Spiel der Konkurrenz ansehen kannst.“

Anwurfzeiten bei ASV-Heimspielen bleiben wie bisher

An den Anwurfzeiten wird sich beim ASV nichts ändern. Die liegen weiterhin freitags um 19.15 Uhr und samstags um 19 Uhr. Der Anteil der Freitags-Heimspiele bleibt etwa gleich hoch wie in der vergangenen Saison. 

„Das hat sich bewährt und war auch bei den Topspielen, was die Zuschauerresonanz betrifft, nicht von Nachteil“, sagt Dressel, der sich freut, dass der ASV wie im vergangenen Jahr am 2. Weihnachtstag nicht reisen muss und in eigener Halle den HSV Hamburg erwartet. „Vor allem für meine Tochter Christina ist das gut, die als Physiotherapeutin beim HSV arbeitet. Sie kann dann zum Fest gleich zuhause bleiben.“

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare