Handball

ASV als Spitzenreiter zum Verfolger Tusem Essen

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Der Einsatz zählt in Essen: Jan von Boenigk.

2 578 Zuschauer fasst die Essener Sporthalle Am Hallo – und die Wahrscheinlichkeit, dass diese im Spitzenspiel des ASV Hamm-Westfalen bei Tusem Essen (Freitag/19.30 Uhr) erstmals in dieser Saison richtig voll wird, ist groß.

Hamm – Zum ersten Mal in der laufenden Spielzeit meldet der Verein, dass auch die Stehplatzkategorie für den Ticketverkauf freigegeben wurde. Und das Interesse an der Partie ist nicht nur der Tatsache geschuldet, dass sich beide Mannschaften in der Vergangenheit stets ordentlich beharkt haben. Auch die sportliche Situation zeigt, dass der Begriff Spitzenspiel kaum treffender sein könnte. Als Tabellenführer fährt der ASV nach Essen, hat das Tusem-Team aber erst am vergangenen Spieltag mit dem Sieg über den VfL Lübeck-Schwartau wieder von dieser Position verdrängt – weil Tusem zeitgleich beim ThSV Eisenach verlor (26:30).

Ein Punkt trennt beide Mannschaften, und nicht zuletzt deshalb weiß Kay Rothenpieler um die Schwere der Aufgabe. „Jetzt haben wir ein schweres Auswärtsspiel vor der Brust mit zwei Mannschaften, die momentan einen richtig guten Job machen in der Liga“, sagt der ASV-Coach. „Das wird ein richtig spannendes Spiel – so, wie in den vergangenen Jahren immer. Eins, wo viel passieren kann, ein leidenschaftliches Derby.“

"Wir müssen für das Spiel einen guten Tag erwischen"

Dass Essen in Eisenach das gleiche Schicksal erlitt wie seine eigene Mannschaft vor zwei Wochen, nämlich die erste Saisonniederlage, will Rothenpieler daher auch nicht als Schwächephase der Gastgeber werten. „Unsere Aufgabe in Essen wird es sein, richtig gut zu decken“, sagt er. Wir müssen bereit sein für das Spiel und einen guten Tag erwischen. Wir haben eine gute Stimmung in der Mannschaft, viel gearbeitet und uns gut vorbereitet. Wir wollen unbedingt etwas mitnehmen.“

Das muss allerdings einmal mehr ohne Merten Krings funktionieren. Der Mittelmann wird weiterhin ausfallen. „Alle anderen sind aber dabei. Deswegen werden wir so spielen wie zuletzt gegen Schwartau“, sagt Rothenpieler, der die variable und kompakte Deckung der Essener „sowohl in der 5:1 als auch in der 6:0-Variante“ als Stärke des Teams ausgemacht hat. „Da ist Essen sehr aggressiv und beweglich – und das Team macht viel Druck aus der zweiten Welle“, lobt er. „Aber wir brauchen uns auch nicht zu verstecken, brauchen aber eine gute Deckung, gute Torhüter und die Durchschlagskraft im Angriff. Da wollen wir Essen mit einfachen Toren aus dem Rückraum und einem guten Kreisläuferspiel knacken.“

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