Neun Monate nach Kreuzbandriss

Marian Orlowski peilt sein Comeback an

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Marian Orlowski.

HAMM - Die Freude ist unüberhörbar. Und sie verwundert nicht. Schließlich ist es „ein neuer Abschnitt, der beginnt“, sagt Marian Orlowski. Ein letzter in einer langen Leidenszeit. Denn der Rückraumakteur des Handball-Zweitligisten ASV Hamm-Westfalen ist am Montag wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen.

Rund neun Monate nach seinem Kreuzbandriss gewinnt das Comeback des 20-Jährigen immer mehr an Kontur. „Im Moment fühlt sich alles etwas unwirklich an“, kann Orlowski selbst noch nicht ganz fassen, dass der mühsame Kampf nach der schweren Verletzung, dass vor allem das quälend lange Warten vorbei ist.

„Man denkt immer, dass es gegen Ende hin leichter wird. Aber tatsächlich wird es schwerer“, sagt Orlowski, denn: „Am Anfang setzt man sich viele kleine Ziele, die man relativ schnell erreicht. Aber je länger man dann in der Reha ist, desto besser fühlt man sich, desto mehr möchte man machen. Dann braucht man echt Geduld.“

Wann Orlowski sein erstes Meisterschaftsspiel in dieser Saison für den ASV absolvieren wird, ist noch nicht ganz klar. „Irgendwann“ werde er wieder auf der Platte stehen, sagt der 1,95-Meter-Mann, ehe er doch seine Wunschvorstellung preisgibt. Das Heimspiel gegen den TV Neuhausen am 22. Februar „ist so ein bisschen das angepeilte Ziel. Aber ob das klappt, wird man sehen. Ich habe jetzt so lange gewartet, da kommt es auf ein, zwei Wochen auch nicht mehr an.“ - fh

Den ausführlichen Bericht finden Sie am Dienstag in der Print-Ausgabe.

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