Handball, 2. Bundesliga / Bitterer Freitagabend

25:26 - ASV Hamm-Westfalen verliert in letzter Sekunde gegen Friesenheim

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Linkshänder auf Rechtsaußen: Lukas Blohme trifft hier für den ASV gegen die TSG Ludwigshafen-Friesenheim. Er kam insgesamt auf vier Tore.

Hamm - Die Zweitliga-Handballer des ASV Hamm-Westfalen haben am Freitagabend ihr Heimspiel gegen die TSG Ludwigshafen-Friesenheim in der Westpress-Arena mit 25:26 (10:14) verloren. Dabei schnupperte die Mannschaft von Trainer Niels Pfannenschmidt erst am fünften Saisonsieg und dann am Punktgewinn. Doch ein Siebenmeter-Gegentor mit der Schlusssirene zerstörte alle Hoffnungen auf Zählbares auf der Habenseite.

Gegen die "Eulen" erwischten die Hammer nach der zweiwöchigen Ligapause einen echten Fehlstart (8. 0:4) und rannten fortan in den ersten 30 Minuten einem Rückstand hinterher, der bis auf sechs Treffer anwuchs (20. 6:12). Am engsten war's nach einer Hammer Vierer-Trefferserie noch beim 10:12 (26.), bis zur Pause aber legte der Erstliga-Absteiger noch zwei Mal nach (10:14).

Die Aufgabe schien fast unlösbar zu sein - denkste: Schon in der 35. Minuten schaffte Lukas Blohme den 14:14-Ausgleich, die Halle kochte. Es war angerichtet für ein packendes Finish, in dem die Gastgeber die besseren Karten zu haben schienen (43. 20:17). Doch diesmal konterte Friesenheim zum 20:20 (50.).

2. Handball Bundesliga: ASV Hamm Westfalen - TSG Lu Friesenheim 25:26

Jetzt wechselte die Führung, bei 59:45 Minute glich Stefan Just aus dem Rückraum zum 25:25 aus - Auszeit Friesenheim. Die Referees sahen in der allerletzten Aktion ein Foul von Jan Brosch an Kai Dippe, den Siebenmeter verwandelte Philipp Grimm gegen Tomas Mrkva. Pleite besiegelt. 

Offizieller Live-Ticker der Partie zum Nachlesen

Bester Werfer beim ASV war Joscha Ritterbach (6 Tore), beim Gast kam Pascal Durak auf acht Treffer.

,,Es macht mich stocksauer, dass wir in Phasen, wo wir den Gegner eigentlich am Boden haben, die Partie noch aus der Hand geben", ärgerte sich ASV-Coach Niels Pfannenschmidt. ,,Wir müssen unsere guten Phasen kompensieren. Heute waren es zwölf Minuten, aber das reicht nicht." Friesenheims Coach Benjamin Maschke freute sich dagegen, dass ,,wir am Schluss durch Fehler des ASV wieder zurück ins Spiel gekommen sind. Am Ende entscheiden halt Kleinigkeiten. Glücklich für uns, weil Hamm in der zweiten Halbzeit dominiert hat".

Heute ist ein alter Bekannter in der Arena. Im #Fantalk tippt unser Ex-Torwart Störte der jetzt in der ersten Liga beim SC DHfK Handball spielt einen 26 zu 24 #Heimsieg... und was tippt ihr?

Posted by ASV Hamm-Westfalen on Freitag, 16. Oktober 2015

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