2. Handball-Bundesliga

Schwer erkämpfte Punkte für den ASV gegen Ferndorf

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Björn Zintel

Hamm - Der ASV Hamm-Westfalen hat in der 2. Handball-Bundesliga einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung Klassenerhalt gemacht. Vor der Saison-Rekord-Kulisse von 2210 Zuschauern bezwang die Mannschaft von Trainer Stephan Just den TuS Ferndorf mit 28:23 (13:12) und besiegelte damit zugleich den Abstieg der Gäste in die 3. Liga. 

Ferndorf  musste auf einige Spieler verzichten - darunter Abwehrchef Uros Paladin, Mittelmann Nicola Stojcevski, Kreisläufer Andy Heyme und Linksaußen Daniel Mestrum. Beim ASV musste nur der weiter am Knöchel verletzte Daniel Eggert zusehen. Entsprechend klar waren die Rollen im Vorfeld der Parte verteilt. Und der ASV wollte, der ASV musste seiner Favoritenrolle gerecht werden, wenn er nicht im Abstiegskampf einen empfindlichen Dämpfer hinnehmen wollte.

Wie in den vergangenen Begegnungen ließ Just seine Mannschaft mit den routinierteren Akteuren beginnen. Doch die taten sich mächtig schwer, kamen zu pomadig in die Partie. Die Folge: Ferndorf legte schnell ein 0:2 vor, verschaffte sich so Respekt. Zwar gelangen den Gastgebern schnell drei Treffer in Folge zur eigenen Führung (5.), doch Ruhe kam nicht ins Spiel. Wie ein Roter Faden zog sich die Unsicherheit in der Folge bis zur Pause durch die Aktionen der Hammer, die sich viele technische Fehler leisteten und nicht so fokussiert wirkten wie zuletzt. Selbst vier Tore in Folge von 4:6 auf 8:6 (15.) sorgten nicht für die nötige Ruhe. Ferndorf kam mühelos zurück, und so war die knappe 13:12-Führung noch das Beste am ersten Durchgang für die Hausherren.

Wesentlich entschlossener kam der ASV aus der Kabine. Im Angriff blieben die Aktionen zwar zäh, dafür stand die Abwehr nun sehr gut. Nach 40 Minuten hatten die Gastgeber nur einen weiteren Ferndorfer Treffer zugelassen und den Vorsprung so erstmals auf vier Tore geschraubt (17:13).

Als Ferndorf in der Schlussphase noch einmal zurück zu kommen drohte (55./24:22), machten die Hammer per Doppelschlag von Fannar Fridgeirsson und Christoph Neuhold endgültig alles klar.

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