ASV Hamm-Westfalen empfängt SG Leutershausen

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Julian Possehl

HAMM -  Zwei Niederlagen in Folge hat die Mannschaft des ASV Hamm-Westfalen in der 2. Handball-Bundesliga einstecken müssen – doch sowohl beim 23:25 im Heimspiel gegen den Tabellenzweiten HC Erlangen als auch bei der 32:36-Niederlage beim Ligafünften TV Bittenfeld war das Team von Trainer Kay Rothenpieler nicht chancenlos.

Es lieferte jeweils eine engagierte Leistung ab. Am Mittwoch (19.45 Uhr/Westpress-Arena) will die Mannschaft nun wieder vor eigenem Publikum in die Erfolgsspur zurückkehren.

Mit der Partie gegen die bereits als Absteiger feststehende SG Leutershausen läuten die Hammer den Endspurt in der Liga ein – und aus den verbleibenden fünf Begegnungen sollen noch mindestens sechs Punkte für das Habenkonto gesammelt werden – und die nach Möglichkeit zuhause. „Für mich ist es eine Pflicht, dass wir unsere letzten drei Heimspiele in dieser Saison gegen Leutershausen, Hüttenberg und Altenholz gewinnen“, sagt Rothenpieler. „Denn wir wollen die Spielzeit nicht einfach ausklingen lassen, sondern unseren eingeschlagenen Weg konsequent weitergehen.“

Einspielen für die kommende Serie, gewissermaßen, denn nach aktuellem Stand wird der Kader fast unverändert zusammenbleiben. Nur Matthias Struck (Eintracht Hildesheim) und Andreas Simon (Ziel unbekannt) werden den Verein im Sommer verlassen – und die Neuzugänge sind mit Ausnahme von Linksaußen Joscha Ritterbach (TBV Lemgo) bereits allesamt für den ASV im Einsatz. Alle drei, die derzeit noch mit einem Zweitspielrecht für die Hammer ausgestattet sind, werden zur neuen Spielzeit komplett in den Hammer Osten wechseln.

Und mit Markus Fuchs, David Wiencek und Julian Possehl werden auch alle drei heute gegen Leutershausen in der Hammer Arena auflaufen. Possehl, der in Bittenfeld fehlte, weil er für das Bundesligateam des TBV Lemgo beim 25:24-Erfolg in Nettelstedt im Einsatz gewesen war, ist allerdings voraussichtlich der einzige Akteur, der in die Mannschaft zurückkehren wird. Linksaußen Fabian Huesmann ist dagegen ebenso zum Zuschauen verurteilt wie voraussichtlich Kreisläufer Björn Wiegers. Huesmann hat heute noch einmal einen Arzttermin, bei dem er endgültig Klarheit über die Schwere seiner Knieverletzung erhalten soll. Der 23-Jährige hofft dabei, dass sich der bestehende Verdacht auf Kreuzbandriss nicht bestätigen wird. Große Hoffnung dass Wiegers spielen kann, hegt sein Trainer nicht. „Björn wird es im Training einmal versuchen“, ist Rothenpieler skeptisch, dass der von Adduktorenproblemen geplagte Kreisläufer ins Team zurückkehren wird. „Tendenziell glaube ich aber, dass es eher nichts wird und er nur im allerschlimmsten Notfall zum Einsatz kommen wird.“ - güna

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