Freitag um 19 Uhr

ASV empfängt TV Emsdetten zum Derby

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Ondrej Zdrahala

HAMM - Feiertagsstimmung dürfte garantiert sein, wenn die Zweitliga-Handballer des ASV Hamm-Westfalen am 2. Weihnachtstag zum letzten Mal vor der Winterpause in die Westpress-Arena laden. Denn zum einen stellt sich um 19 Uhr der TV Emsdetten zum Westfalen-Derby vor, und zum anderen ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass es einen neuen Zuschauer-Rekord für die laufende Saison geben wird.

Klar, dass die Mannschaft die zu erwartende Atmosphäre nur zu gerne nutzen würde, um sich mit einem Sieg in die Pause zu verabschieden. „Wir wollen unbedingt das letzte Heimspiel des Jahres gewinnen, auch wenn Derbys natürlich immer ihre eigenen Gesetze haben“, sagt ASV-Coach Kay Rothenpieler. „Doch wenn wir dem Spiel unseren Stempel aufdrücken und an die gute Leistung anknüpfen, mit der wir gegen Coburg aufgehört haben, können wir das schaffen.“

Rothenpieler kann auf seinen kompletten Kader zurückgreifen – auch auf Neuzugang Georg Pöhle, der vom TBV Lemgo mit einem Zweitspielrecht für den ASV ausgerüstet worden ist und gegen Coburg ein viel versprechendes Debüt im Hammer Trikot feierte. Zwei Tore gelangen ihm auf Anhieb, und in der Deckung lieferte er eine ordentliche Leistung ab. „Da hat er es schon gut gemacht“, war Rothenpieler zufrieden. „In den letzten Tagen hat er auch mit uns trainiert, was ihn noch ein bisschen sicherer machen wird, weil er jetzt die Leute bei uns kennengelernt hat. Taktisch kannst du in der kurzen Zeit natürlich nicht so viel machen, und Lemgo spielt auch einen anderen Handball als wir. Aber Georg hat ja schon mit einigen unserer Akteure zusammengespielt, Wodurch es für uns Sinn gemacht hat, ihn kurzfristig zu holen.“

Fortschritte attestierte Rothenpieler zudem seinem Kreisläufer Martin Doldan. Der bekam nach einigen Spielen ohne Einsatz wieder Anteile und erzielte dabei drei Treffer. „Das war ein Schritt in die richtige Richtung“, lobte sein Trainer. „Wir haben ihm gesagt, dass er sich nicht so viele Gedaken machen, sondern einfach spielen soll. In der zweiten Halbzeit wollten wir dann mit Björn mehr Emotionen bringen – das hatte nichts mit Martins Leistung zu tun.“ - güna

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