Basketball

TuS 59 HammStars stellen weiteren Neuzugang vor

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Max Schell (links) mit HammStars-Trainer Ivan Rosic.

Der Kader der TuS 59 HammStars für die kommende Saison in der 2. Basketball-Regionalliga nimmt weiter Konturen an. Mit Max Schell kommt ein U 16-Junioren-Nationalspieler nach Hamm.

Hamm - Im Rahmen der Kooperation mit dem UBC Münster wird Schell parallel für die HammStars und das Münsteraner Team in der Nachwuchs-Basketball-Bundesliga (NBBL) auflaufen.

Schell, der nach Andreas Altekruse von der BG Dorsten und Aaron Bowser vom SVD Dortmund der dritte Neuzugang der Hammer ist, befindet sich derzeit beim Auftaktlehrgang des Deutschen Basketball-Bundes (DBB) in Kienbaum und kämpft unter Bundestrainer Fabian Villmeter gemeinsam mit 17 anderen Akteuren um einen Platz im Kader für die U16-Europameisterschaft im August in Italien.

Bereits seit Anfang des Jahres trainiert Schell einmal pro Woche mit den HammStars. In der neuen Spielzeit wird das Talent, das im Juli seinen 16. Geburtstag feiert, dreimal pro Woche an der Lippe und zweimal in seiner Heimatstadt trainieren. Dort besucht er ein Gymnasium mit Sportschwerpunkt. „Von daher wird er jeden Tag in der Halle stehen“, begrüßt HammStars-Trainer Ivan Rosic die hohe Trainingsintensität.

Trainer Ivan Rosic kennt Max Schell aus dem JBBL-Team in Münster

Der Coach schätzt die Fähigkeiten des 15-Jährigen, den er seit Jahresbeginn in Hamm sowie bei seiner Tätigkeit als Co-Trainer der Münsteraner in der Jugend-Basketball-Bundesliga (JBBL) regelmäßig unter die Lupe genommen hat. Gleichwohl möchte er Schell bei den HammStars nicht verheizen. „Er wird keine 30 Minuten pro Spiel auf dem Feld sein“, betont Rosic.

 „Er geht jetzt zum ersten Mal den Weg in den Seniorenbereich. Deswegen haben wir versucht, ihn seit Januar schrittweise daran zu gewöhnen.“ Der Trainer verweist darauf, dass die Hammer in der Vergangenheit bereits erfolgreich junge Akteure eingebaut haben. „Jonah Lehmann, Jascal Knörig, Jason Fabek oder Erik Brummert sind Beispiele dafür“, so der Werner.

Allerdings wird sich Schell unter der Regie von Rosic auch dem Konkurrenzkampf stellen müssen. „Max ist sehr jung, muss noch viel machen. Aber er ist sehr robust für sein Alter, wird seine Möglichkeiten bekommen. Der Wettbewerb wird da sein“, sagt der Coach über den 1,95 Meter langen Hünen, der bislang meist auf der Position Vier (Power Forward) und damit in Korbnähe neben dem Center eingesetzt wurde. „Mir wäre es aber lieb, wenn er ein bisschen mehr von Außen kommen könnte“, zieht Rosic in Erwägung, Schell gelegentlich als Flügelspieler zu bringen.

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