HammStars mit der nötigen Spannung gegen Iserlohn II

Jannick Westermann
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Jannick Westermann

Hamm - Es läuft derzeit bei den Oberliga-Basketballern des TuS 59 Hamm: Gemeinsam mit dem TVE Dortmund-Barop und den Baskets Lüdenscheid liegt die Mannschaft von Trainer Vladimir Docenko an der Tabellenspitze, von schwerwiegenden Verletzungssorgen blieb das Team der HammStars zuletzt verschont, und mit 101:62 fiel der Sieg am vergangenen Samstag bei den Ruhrbaskets Witten mehr als deutlich aus.

Da ist es für den Coach nicht leicht, die Anspannung in den Begegnungen gegen die vermeintlich Kleinen der Liga auf einem Niveau zu halten. „Die Kluft zwischen den drei Erstplatzierten und dem Rest ist schon sehr groß“, räumt Docenko ein. „Das habe ich in der Oberliga in den vergangenen Jahren so extrem noch nicht erlebt. Aber wir müssen die Konzentration hoch halten. Deshalb werde ich vor jedem Spiel die Marschroute ausgeben, dass meine Spieler alles geben. Sollten wir dann im vierten Viertel 30 Punkte vor sein und entspannter spielen, ist das auch in Ordnung.“

Dass es am Samstag (16.30 Uhr) in der Partie beim TuS Iserlohn II soweit kommen wird, hält Docenko allerdings für unwahrscheinlich – auch wenn die Gastgeber mit sechs Zählern nur unwesentlich besser dastehen als der vergangene Gegner aus Witten. „Als Kellermannschaft würde ich Iserlohn nicht bezeichnen. Die haben viele Spieler mit Talent und einer guten Grundausbildung“, sagt der Trainer. „Das Team hat zwar bisher nicht durch viele Erfolge geglänzt, aber zuhause kann das mit den jungen Spielern aus dem Kader der ersten Mannschaft eine ganz andere Truppe sein. Das kann eine gute Probe für die später in der Saison anstehenden sehr wichtigen Spiele werden.“

An der personellen Situation hat sich für die HammStars zwar nichts wesentlich geändert, doch haben die TuS-ler schon einige Blessuren in der „sehr körperbetont geführten Partie“ (Docenko) gegen Witten davongetragen. So hat Aufbauspieler Jordan Rose einen Schlag auf die Hand bekommen, und Roman Leidag klagte zuletzt über Schmerzen im Hüftbereich. Beide werden aber voraussichtlich am Samstag auflaufen können. Enger könnte es für Jannick Westermann werden, der beim Uni-Sport umgeknickt ist. „Da müssen wir gucken, ob er am Freitag wieder trainieren kann“, will Docenko den Heilungsprozess abwarten. „Aber ich gehe davon aus, dass alle zur Verfügung stehen. Ansonsten hätten wir dann eben elf statt zwölf Spieler – das wäre nicht so gravierend.“

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