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HammStars sind nach Drama-Sieg in Barop alleiniger Spitzenreiter

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Von: Simon Stock

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Angeführt vom überragenden kanadischen Neuzugang Jordan Rose (re.), der sein Liga-Debüt für den TuS 59 feierte, lief bis kurz nach Beginn des Schlussabschnitts (66:48) alles nach Plan. © Stock

Dortmund - Was für ein Drama! Die TuS 59 HammStars haben sich durch einen hauchdünnen 70:69 (41:29)-Erfolg im Spitzenspiel beim bis dato unbesiegten TVE Barop nun allein an die Spitze der Basketball-Oberliga gesetzt. Drei Viertel lang spielten sie auch wie ein kommender Regionalliga-Aufsteiger, doch dann gelang ihnen nichts mehr. Am Ende hatten die Hammer sogar Glück.

Trainer Vladimir Docenko war wenige Minuten nach der Partie noch sichtlich angeschlagen. „So richtig freuen kann ich mich nicht. Wir hatten das Glück des Tüchtigen; der Sieg war verdient, aber ich werde mir in den nächsten Tagen einige Gedanken machen müssen.“

Angeführt vom überragenden kanadischen Neuzugang Jordan Rose, der sein Liga-Debüt für den TuS 59 feierte, und Rebound-Maschine Jakub Golebiewski lief bis kurz nach Beginn des Schlussabschnitts (66:48) alles nach Plan.

Dann riskierten die Baroper mit dem Mute der Verzweiflung alles, spielten viel aggressiver und vor allem: Sie doppelten Rose. Ohne die Impulse ihres Spielmachers, der auf insgesamt 35 Punkte kam, lief bei den HammStars gar nichts mehr zusammen. Der TVE holte Zähler um Zähler auf und hatte großes Pech, dass der letzte Korbleger Sekundenbruchteile vor dem Ende sein Ziel verpasste. „Wir waren am Ende wie das Kaninchen vor der Schlange.Wir haben nur auf Jordan geschaut und nicht mehr auf den Korb“, sagte Docenko.

Die gut 50 mitgereisten Hammer Fans hatten sich dagegen sehr schnell erholt: Sie feierten ihre Spieler mit „Spitzenreiter, Spitzenreiter“-Sprechchören.

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