Hammer werden Weltmeister im American Football

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Dennis Reher (mit Ball).

HAMM - Sie hatten als Nobodys die Reise nach Texas angetreten. Zurück kamen die drei Hammer American-Football-Spieler Niklas Bredenbach (15 Jahre), Dennis Reher (16) und Simon Schulte-Pentling (15) aus den Vereinigten Staaten als Weltmeister.

„Gegen die Teams aus dem Land, wo der Sport herkommt, zu gewinnen und den Titel zu holen, das finde ich beachtlich und macht uns alle sehr stolz“, strahlt Reher. Der Running Back wurde zudem zu einem der MVPs (Most Valuable Players, englisch für wertvollster Spieler) des U15-Nachwuchs-Turniers in Houston gewählt.

Nach sechs Tagen der Eingewöhnung vor Ort wurde es ernst für die Mannschaft von Headcoach Kay Friedrich, die sich zuvor über zwei Turniere in Wien und Paris für diese Veranstaltung qualifiziert hatte. Denn im Halbfinale des Turniers, bei dem der Nachwuchs-Weltmeister gesucht wurde, traf das NRW-Team auf die Auswahl von Texas „Uncle C.H.U.C.K. Allstars“. Doch nicht die Truppe aus dem Mutterland des American Footballs, sondern die Gäste aus Nordrhein-Westfalen setzten sich klar mit 32:6 durch. „Wir waren richtig gut“, strahlt Reher. „Und die Jungs aus Texas waren geschockt, denn dass wir gewinnen und dann noch mit so einer hohen Punktzahl, damit hatten die nicht gerechnet.“

Im Finale traf die NRW-Mannschaft dann auf die körperlich starke Auswahl von Kanada, die „London Junior Mustangs“, die sich zuvor gegen das Team USA „The Texans“ durchgesetzt hatte. „Vor dem Spiel hatten wir ein bisschen Bammel, denn unser Gegner hatte bei seinem Sieg im anderen Halbfinale einen guten Eindruck hinterlassen“, berichtet Schulte-Pentling. Doch erneut behielten die Gäste aus Nordrhein-Westfalen die Oberhand, gewannen mit 24:10 und nahmen bei der anschließenden Siegerehrung voller Stolz die Medaillen und den großen Wanderpokal in Empfang. „Im ersten Moment konnte man die Freude gar nicht fassen“, erzählt Schulte-Pentling. „Aber danach haben wir schon ein bisschen gefeiert.“ Und Reher fügt hinzu: „Das war schon eine tolle Sache, dabei gewesen zu sein. So was nimmt man gerne mit.“ - –pad–

Den kompletten Bericht lesen Sie am Donnerstag in der Printausgabe des Westfälischen Anzeigers

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