Eisbären starten mit einem Derby in die Meisterrunde

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Kevin Thau und die Eisbären haben sich für die Meisterrunde einiges vorgenommen.

Hamm - Mit dem Derby gegen die Eisadler aus Dortmund starten die Hammer Eisbären am Sonntag (18.30 Uhr) in die Meisterrunde der 1. Eishockey-Liga West. „Auf die Mannschaft kommt jetzt einiges zu“, erwartet Daniel Galonska eine sehr enge Serie, die als Doppelrunde ausgetragen wird.

„Das werden 20 Spiele innerhalb von nur zwei Monaten auf Augenhöhe“, betont der Hammer Trainer, der ein festes Ziel ausgegeben hat. „Wir wollen natürlich unter die besten vier Teams kommen, um die Play-offs zu erreichen“, sagt der Coach. Danach geht es im K.-o.-System weiter, folgt nach den beiden Halbfinals ein Endspiel um den Meistertitel, jeweils mit Hin- und Rückspiel. Die beiden Finalteilnehmer haben dann die Chance, in einer weiteren Verzahnungsrunde mit den Nord-Oberligisten um den Aufstieg in die dritthöchste Klasse zu kämpfen.

„So weit denken wir derzeit noch nicht“, meint Galonska. „Wir konzentrieren uns erst einmal auf die Endrunde.“ Und die wird hart genug. Denn die Vorrunde war praktisch nur eine reine Einspielphase. „Jetzt geht die Saison doch erst richtig los“, erklärt Galonska, „weil wir Woche für Woche auf starke Gegener treffen. In diesen Spielen entscheiden meist Kleinigkeiten wie Tagesform und Scheibenglück.“

Favorit auf den Titel bleiben aber sicherlich die Ratinger Ice Aliens, die souverän durch die Vorrunde marschierten und sich jetzt für die entscheidende Saisonphase noch einmal verstärkt haben. Vom Oberligisten Herne wechselte Routinier Dominik Scharfenort zu den Rheinländern. Mit Stepán Kuchynka, 23-jähriger tschechischer Stürmer, wurde auch eine Kontingentstelle neu besetzt. Was den Eisbären-Trainer aber nicht sonderlich beeindruckt. „Es muss nicht immer ein Vorteil sein, wenn zu einer eingespielten Truppe Leute hinzu kommen, die sich erst einmal integrieren müssen“, erklärt Galonska, der selbst nicht über Verstärkungen nachgedacht hat. „Wir sind mit dem Personal, das wir haben, sehr zufrieden“, beteuert der Coach, der fest daran glaubt, dass sich seine Mannschaft in den kommenden Wochen weiter steigern wird. Angesichts des Startprogramms in der Meisterrunde wird das auch notwendig sein. Denn nach dem Heimspiel gegen die Dortmunder am Sonntag treten die Eisbären am Samstag, 2. Januar, um 20 Uhr in Ratingen an, empfangen einen Tag später den Neusser EV in Werries. Dass die Dortmunder zu schlagen sind, haben die Hammer bereits in der Vorrunde bewiesen. In Dortmund gab es zwar eine 3:5-Niederlage, doch auf eigenem Eis setzten sich die Eisbären mit 5:2 durch.

Personell kann Galonska zum Endrundenstart aus dem Vollen schöpfen. Es ist lediglich fraglich, ob den Hammern alle Förderlizenzspieler zur Verfügung stehen werden. Die beiden Finnen sind wieder einsatzbereit. Lari Mäkijärvi hat seinen kurzen Heimaturlaub beendet, dabei auch seine Rückenprobleme auskuriert. Und Mikael Paunio, der sich im letzten Spiel in Köln eine Platzwunde im Gesicht zuzog, die mit sieben Stichen genäht werden musste, befindet sich ebenfalls wieder im Mannschaftstraining.

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