Hammer Torwart Johannes Focher verlässt den BVB

An Roman Weidenfeller (M.) und Mitch Langerak (re.) kommt Johannes Focher nicht vorbei.

DORTMUND - Seit acht Jahren trägt er das Trikot des BV Borussia Dortmund, jetzt sucht er eine neue Herausforderung. Fußball-Torhüter Johannes Focher, der von der Hammer SpVg stammt und 2004 im Jugendbereich zum BVB wechselte, wird die Schwarz-Gelben zum Ende der laufenden Saison verlassen.

„Ich sehe in Dortmund für mich keine Perspektiven mehr, suche jetzt einen Verein, bei dem ich auch regelmäßig spielen kann“, sagt der 22-Jährige. Die Entscheidung fiel nach einem längeren Gespräch mit Dortmunds Nachwuchsleiter Lars Ricken. Focher gehört zwar als Torhüter Nummer drei des BVB hinter Roman Weidenfeller und Mitch Langerak offiziell zum Profi-Kader des Deutschen Meisters, kommt aber lediglich in der Regionalliga-Mannschaft der Borussia zum Einsatz, und das aber nur im Wechsel mit Zlatan Alomerovic. Deshalb hat er in der laufenden Saison lediglich 14 Begegnungen für die BVB-Reserve bestritten. Und das ist Focher auf Dauer zu wenig. „Ich könnte in Dortmund bleiben, aber müsste mich auch in der kommenden Saison weiter mit Zlatan abwechseln.“

Deshalb will er jetzt den nächsten Schritt in seiner Laufbahn wagen. Und das im bezahlten Fußball. Den Weg zurück zu einem Amateurklub, bei dem der Abiturient nebenbei eine Ausbildung absolvieren kann, will er noch nicht gehen. „Ich möchte erst einmal versuchen, im Profifußball alles auszureizen“, sagt Focher, ohne aber genauere Vorstellungen über seinen künftigen Arbeitsbereich zu haben. „Ich würde gerne bei einem Verein in der 2. Liga Fuß fassen“, betont Focher, der 2009 mit der A-Jugend von Dortmund im Finale um die deutsche Meisterschaft stand und anschließend zu Hamms Sportler des Jahres gewählt wurde. Focher sucht einen neuen Klub, bei dem er sportliche Perspektiven hat. „Ich will spielen“, sagt der Schlussmann, der sich nur dann auf die Bank setzen würde, wenn er die Nummer zwei hinter einem erfahrenen Keeper wird, den er anschließend als Nummer eins ablösen könnte. - P. Sch.

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