Kanu-Slalom

EM in Prag wird für Hengst zum lohnenden Ziel

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Stefan Hengst nimmt am Wochenende an einem Cup-Rennen in Slowenien teil.

Die Europameisterschaften im Kanu-Slalom werden jetzt vom 18. bis 20. September in Prag ausgetragen. Die Verantwortlichen gaben dafür jetzt grünes Licht. Für den Hammer Stefan Hengst ein lohnendes Ziel.

Hamm – Für Stefan Hengst, Slalomfahrer des Kanu-Rings Hamm, könnte sich sein Trainingsfleiß auch während der Corona-Pandemie in diesem Jahr doch noch positiv auswirken. Der Europäische Kanu-Verband (ECA) hat jetzt bestätigt, dass die ursprünglich in London geplanten Europameisterschaften im Kanu-Slalom definitiv vom 18. bis 20. September in Prag ausgetragen werden sollen. Die ECA erhielt von den tschechischen Behörden endgültig grünes Licht für die Titelkämpfe. 

Trainingsintensität steigern

„Das ist super“, reagierte Hengst hoch erfreut: „Endlich weiß man, warum man überhaupt trainiert“, jubelt der in Augsburg lebende Heessener, der natürlich die Intensität der Trainingseinheiten in den kommenden Wochen weiter erhöhen wird. Denn allein die Qualifikation für die EM in Prag zu schaffen erfordert schon eine außergewöhnliche Leistung. Olympia-Starter Hannes Aigner wird für Prag ebenso gesetzt sein wie sein Augsburger Ersatzmann Tim Maxeiner.

Nur noch ein Ticket

„Am ersten September-Wochenende wird in Markkleeberg bei der Qualifikation nur noch ein weiteres Ticket für Prag vergeben“, weiß Hengst, welche Herausforderung dabei auf ihn zukommen wird. Mit Fabian Schweikert (ebenfalls Augsburg) kämpft ein weiterer Fahrer des A-Kaders um die Teilnehme. Zudem haben auch die U23-Sportler an einem guten Tag durchaus das Zeug dazu, in die Spitze zu fahren.

Die Tagesform entscheidet

Drei Durchgänge werden an dem Wochenende in Markkleeberg gefahren, die besten zwei werden gewertet. „Um sich das EM-Ticket zu sichern, muss man dabei mindestens einen Lauf gewinnen und einmal Zweiter werden. Ansonsten reicht das nicht“, sagt Hengst. „Die Tagesform wird dabei sicherlich eine große Rolle spielen.“

Wieder nach Slowenien

Um Wettkampfpraxis zu sammeln, wird der Hammer Slalom-Fahrer schon am Wochenende wieder nach Slowenien reisen. Am Donnerstag startet er auf eigene Kosten Richtung Solkan, um dort am Samstag und Sonntag jeweils am ECA-Cup teilzunehmen. „Das wird eine gute Vorbereitung auf Markkleeberg sein, weil der Wettbewerb in ähnlichen Form gefahren wird“, hofft Hengst auf ein ähnlich gutes Abschneiden wie vor einigen Wochen in Bovec, als er bei einem slowenischen Cup-Rennen nur vom früheren Weltmeister Peter Kauzer geschlagen wurde

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