HSV will Sieglos-Serie in Herne beenden

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HSV-Torjäger Jochen Höfler plagten unter der Woche muskuläre Probleme.

HAMM -  Seit dem 23. Februar warten die Fußballer der Hammer SpVg auf einen Sieg in der Oberliga. Das nervige Warten können am Sonntag ein Ende haben, denn sie treffen im Stadion am Schloss Strünkede auf den SC Westfalia Herne (15 Uhr), der sieben Spiele in Folge verloren hat und sich im Gegensatz zur HSV große Abstiegssorgen machen muss.

„Immer, wenn es gegen einen solchen Gegner geht, sind Einschätzungen schwierig“, sagt Hamms Trainer Goran Barjaktarevic und verweist als „Paradebeispiel“ auf die Partie seiner Elf gegen den SV Zweckel, die nach 3:1-Führung noch mit 3:4 verloren ging.

Zuletzt zeigte die HSV ansprechende Leistungen. Beim FC Eintracht Rheine erkämpfte sie sich ein 1:1-Unentschieden, und am Mittwoch zog sie durch einen 5:2-Erfolg beim Bezirksligisten Westfalia Wethmar ins Kreispokalfinale gegen den SV Westfalia Rhynern ein. „Gegen Wethmar ging es darum, sich nicht zu blamieren. Dieses Ziel haben wir erreicht“, sagte Barjaktarevic, der gegen die drei Klassen tiefer beheimateten Lünener mit derselben Start-Elf antrat wie zuvor in Rheine. „Ich wollte den Spielern zeigen, dass das keine Trainingspartie ist. Sie haben die Botschaft verstanden. Vor allem in der ersten Halbzeit waren wir konzentriert“, sagte der 44-Jährige. „Wichtig ist, dass die Spieler jetzt nicht in Selbstzufriedenheit verfallen“, so Barjaktarevic. Am Sonntag rechnet er mit weit größerem Widerstand.

Am kleinen Kader der Hammer SpVg – 13 Feldspieler und zwei Torhüter – wird sich bis zum Saisonende nichts ändern, wie Barjaktarevic ankündigte. „In diesem kleinen Rahmen werden wir aber vilelleicht rotieren“, sagte der Trainer. Mit dabei ist auch Torjäger Jochen Höfler, der am Donnerstag wegen muskulärer Probleme nur ein Lauftraining absolvierte. - sst

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