Die Hammer SpVg will ins Pokalfinale einziehen

Hamm - Es könnte zum Ende der Saison noch einmal ein überaus prestigeträchtiges Duell sein. Am 28. Mai wird um 19 Uhr das Endspiel um den Fußball-Kreispokal ausgetragen – gut möglich, dass dann die zwei Oberligisten Hammer SpVg und Westfalia Rhynern aufeinandertreffen.

Denn beide Mannschaften gehen als große Favoriten in ihre Partien der Vorschlussrunde. Die HSV tritt Mittwoch Abend um 19 Uhr beim Bezirksligisten Westfalia Wethmar an, die Elf vom Papenloh ist Donnerstag beim TuS Germania Lohauserholz gefordert.

„Über das Endspiel mache ich mir aber jetzt noch keine Gedanken“, sagt HSV-Trainer Goran Barjaktarevic. „Wir haben unser Spiel in Wethmar noch nicht gewonnen und werden daher den Ball flach halten. Und unser Anreiz ist es, in das Finale zu kommen. Und nicht, weil wir dann gegen Rhynern spielen könnten.“

Daher wird die Hammer SpVg heute alles daran setzen, die Begegnung in Wethmar zu ihren Gunsten zu entscheiden. So wird der Oberligist mit den laut Barjaktarevic „besten Spielern, die ich zur Verfügung habe“, auflaufen.

Denn, so erklärt der Coach weiter, „ich bin darüber informiert worden, dass die erste Mannschaft der Hammer SpVg schon gegen Bezirksligisten aus dem Pokal rausgeflogen ist. Daher ist Vorsicht angesagt. Wir werden diese Partie jedenfalls so angehen wie ein Meisterschaftsspiel. Das habe ich den Jungs bereits gesagt. Wir werden diese Partie zu 300 Prozent ernst nehmen.“

Dass die HSV nach zuletzt eher schwachen Vorstellungen die Kurve nach oben wieder zu bekommen scheint, hat sie am Sonntag beim 1:1 in Rheine bewiesen. „Das sah nach Herren-Fußball aus“, freut sich der Coach, nachdem er in der vergangenen Woche seinen Schützlingen eine verbale Breitseite verpasst hatte.

„Ich hätte in Rheine auch mit einer 0:1-Niederlage leben können. Denn die Jungs haben größtenteils das umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten. Das war in Ordnung.“ - –pad–

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