Hammer SpVg und Westfalia Rhynern uneins:

Oberliga mit Auf- und Abstiegsrunde, oder doch mit 42 Spieltagen?

Wie die Saison für den SV Westfalia Rhynern - hier  Tim Neumann (rechts) und  Patrick Franke - aussehen könnte, wird am Donnerstag beim digitalen Staffeltag vorgestellt.
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Wie die Saison für den SV Westfalia Rhynern - hier  Tim Neumann (rechts) und Patrick Franke - aussehen könnte, wird am Donnerstag beim digitalen Staffeltag vorgestellt.

Den 21 Vereinen in der Fußball-Oberliga Westfalen werden beim digitalen Staffeltag zwei Varianten vorgestellt, wie die Saison 2021/22 ausgetragen werden soll. Die beiden Hammer Vereine sind da gegensätzlicher Meinung.

Hamm – Sie haben nur zwei Möglichkeiten. Wenn am Donnerstag ab 18 Uhr der digitale Staffeltag der Fußball-Oberliga stattfindet, werden den Vereinsvertretern zwei Varianten vorgestellt, wie in der kommenden Saison der Spielplan der erneut mit 21 Teams besetzten Liga aussehen soll. Fest steht bislang nur, dass die neue Saison am 29. August starten und am 6. Juni beendet sein soll.

Erst Normalrunde, dann Auf- und Abstiegsrunde

Die erste Option sieht eine Hinrunde vor, in der jeder gegen jeden einmal spielt. Anschließend kämpfen die zehn besten Klubs in einer Relegationsrunde um die zwei Aufstiegsplätze in die Regionalliga und die Mannschaften auf den Rängen elf bis 21 um den Klassenerhalt. Bei dieser Variante gibt es 30 Spieltage mit einer Winterpause vom 13. Dezember bis 5. März.

Die zweite Möglichkeit sieht eine Hin- und Rückrunde vor, bei der angesichts von 21 Oberliga-Vereinen 42 Spieltage auf dem Programm stehen. Die Winterpause dauert vom 20. Dezember bis 21. Januar, zudem stehen alleine in der Hinrunde drei Wochenspieltage an.

Andreas Kersting: „Die naheliegendste Lösung.“

„Wir begrüßen die erste Variante. Das ist für uns die naheliegendste Lösung“, sagt Andreas Kersting, der Sportliche Leiter des SV Westfalia Rhynern. „Denn keiner weiß, ob es trotz der guten Impfzahlen und der fallenden Inzidenzwerte nicht doch wieder Coronafälle und dadurch Spielausfälle gibt. Außerdem macht es die Witterung doch in jedem Jahr schwer, im Januar und Februar Spiele auf den Naturrasenplätzen auszutragen.“

Laut Kersting müsse allerdings noch im Detail geklärt werden, wie die Auf- und Abstiegsrunden ausgetragen werden, wer dann in welcher Partie Heimrecht genießt und wie die Punkte der Normalrunde mit einfließen werden. „Das wäre unserer Meinung nach am besten durchführbar. Und dann hat man genug Spielraum für mögliche Nachholspiele. Wichtig ist letztlich aber, dass es keine Schnellschüsse gibt, sondern dass man sich nach dem Staffeltag noch ein paar Tage Gedanken machen kann und die Vereine dann bei der Entscheidungsfindung auch mit ins Boot geholt werden.“

HSV wünscht sich Saison mit 42 Spieltagen

Die Hammer SpVg dagegen plädiert für die zweite Variante mit einer kompletten Hin- und und Rückrunde. „Ich bin da absoluter Traditionalist und wünsche mir das, was sich über die Jahre bewährt hat. Daher sollten wir das versuchen“, stellt Holger Wortmann, der Sportliche Leiter der HSV, klar. „Ich denke da auch an unsere Sponsoren und Zuschauer. Die haben lange keine Heimspiele mehr gesehen und freuen sich, wenn wir 21-mal zuhause antreten können.“ Zudem fügt Wortmann an, sei dies auch eine Frage des Geldes: „Wir sind finanziell nicht so auf Rosen gebettet. Der HSV tut daher jedes Heimspiel gut.“

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