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Hammer SpVg und IG Bönen freuen sich auf das Derby in der Westfalenliga

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Von: Rainer Gudra

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Pokalfinale Hammer SpVG gegen IG Bönen im August 2020
Im August 2020 standen sich die IG Bönen mit Miguel Dotor-Ledo und die Hammer SpVg mit Bilal Abdallah im Kreispokal-Finale gegenüber. Die IG verlor mit 0:1. © Reiner Mroß / Digitalfoto

Die Einteilung der überkreislichen Spielklassen durch den westfälischen Verband am Donnerstag hat bei den heimischen Fußballvereinen für keine großen Überraschungen gesorgt – auch nicht bei der Hammer SpVg als Oberliga-Absteiger.

Hamm - „Wir haben damit gerechnet“, sagt Holger Wortmann als Sportlicher Leiter über die Eingruppierung in die Westfalenliga 1, die vornehmlich Vereine aus dem Münsterland beinhaltet – aber auch Nachbarschaftsderbys gegen die IG Bönen und den Lüner SV sowie das Traditionsduell mit Erkenschwick.

„Geile Spiele und interessante Saison“

„Mit der Spielvereinigung haben wir eine Fanfreundschaft, dann auch Lünen und Bönen – es werden geile Spiele und es wird eine interessante Saison. Wir freuen uns darauf“, meint Wortmann, der einzig die Umgruppierung von Rot-Weiß Deuten aus der Staffel 1 „etwas überraschend“ fand. Allerdings hat der Dorstener Verein die Nähe zum Münsterland und war vor zwei Jahren auch Aufsteiger aus der Landesliga-Staffel 4. Wortmann: „Insofern macht es ja Sinn.“

Vorfreude auch bei der IG Bönen

Auch Ferhat Cerci, Trainer des Aufsteigers IG Bönen, freut sich auf die Duelle mit Lünen oder Erkenschwick, vor allem aber mit der Hammer SpVg. „Das ist mein Jugendverein und ich habe eine besondere Beziehung zu diesem Klub. Das werden besondere Spiele“, sagt Cerci, und: „Der einzige Nachteil in der Staffel 1 sind die langen Fahrten. Von der Lage her sind wir ja sehr zentral. Man hätte uns auch in die andere Liga einteilen können. Wir haben von Anfang an gesagt: wir akzeptieren wie es kommt.“

Rhynern zum Oberliga-Start nach Paderborn

Für die Oberliga Westfalen, deren Zusammensetzung ja kein Geheimnis war, gab es gleich den Spielplan für 2022/2023 – mit einem Auftakthammer für den SV Westfalia Rhynern. Bevor die TSG Sprockhövel am 21. August der erste Heimgegner der neuen Saison ist, muss das Team von Michael Kaminski eine Woche zuvor zur Saisoneröffnung beim SC Paderborn II antreten. „Das ist der dickste Brocken, den man kriegen konnte neben Gütersloh vielleicht“, sagte der Westfalia-Trainer, aber auch: „Das ist ein schöner Auftakt gegen eine junge und spielerisch sehr starke Truppe.“ Vielleicht, meinte Kaminski, sei es sogar besser, früh in der Saison beim Zweitliga-Unterbau antreten zu müssen statt „am 12. oder 13. Spieltag: „Dann sind sie vielleicht noch nicht so eingespielt.“

Bockum-Hövel bleibt in der Landesliga 4

Erleichtert sind die Verantwortlichen des Landesligisten SG Bockum-Hövel. Der Vizemeister spielt weiter in der Staffel 4. „Es gab ja Gerüchte, dass wir in die Staffel 3 kommen wegen der vielen Aufsteiger im Münsterland. Wir standen da wohl mit Dorsten-Hardt auf der Kippe“, meint Trainer David Schmidt. Weil die Gruppe auf 18 Vereine aufgestockt worden ist, rutschte die SpVg Beckum aus der Staffel eins herüber. „Es hat mich ein bisschen gewundert, dass Beckum bei den Prognosen im Vorfeld bereits gehandelt wurde“, sagt Schmidt, wobei die SG neben Werne, Senden und Herbern mit Aufsteiger Nordkirchen auf ein weiteres Team aus dem Altkreis Lüdinghausen trifft.

Hölzkener Frauen gegen den BVB

Dass die Männer-Bezirksliga von 14 auf 13 Staffeln reduziert worden ist, hat auf die Gruppe 7 mit den Hammer Vertretern Heessen, HSV II und Lohauserholz keinen Einfluss. Überraschung haben sich keine ergeben. Dafür aber für die Frauen des TuS Germania Lohauserholz. Der Meister der Kreisliga Unna-Hamm trifft in der Bezirksliga (von sieben auf sechs Staffeln verkleinert) in der „4“ auf die Frauen von Borussia Dortmund, die mittelfristig professionell spielen sollen, aber vor einem Jahr von „ganz unten“ starten mussten und jetzt aufgestiegen sind – mit einem Torverhältnis von 147:3 bei 19 Siegen in 19 Spielen...

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