HSV im Westfalenpokal gegen Münster Außenseiter

+
Seyit Ersoy (von links), Jochen Höfler und Dennis Jungk wollen die Preußen aus Münster ärgern.

HAMM - Für die Verantwortlichen des SC Preußen Münster ist es keinesfalls ein lockeres Anschwitzen, wenn der aktuelle Tabellenzweite der 3. Liga am Samstag (14 Uhr/Evora Arena) im Hammer Osten zur 2. Runde um den Westfalenpokal antreten wird.

Gleich viermal hat Trainer Ralf Loose die Hammer SpVg im Vorfeld dieser Partie beobachten lassen, hat den Tabellen-13. der Fußball-Oberliga dabei nicht als Leichtgewicht eingestuft.

In eigener Sache

HSV-Trainer Goran Barjaktarevic war nicht bereit, sich wie allgemein üblich im direkten Gespräch gegenüber unserer Zeitung zum Spiel zu äußern. Da auch andere Personen im Verein nicht berechtigt sind, Auskunft zum sportlichen Geschehen bei der Hammer SpVg zu geben, verzichten wir auf Darstellungen der HSV-Seite. - WA

Schließlich will er nichts dem Zufall überlassen, wenn es darum geht, die dritte Runde gegen Landesligist CSV SF Bochum-Linden zu erreichen.

„Wir müssen hochkonzentriert zu Werke gehen“, sagt Loose, dessen Team zum ursprünglich angesetzten Termin am 12. Oktober aufgrund von 19 Krankmeldungen im Kader nicht antreten konnte. „Wir dürfen den Gegner unter keinen Umständen unterschätzen, da die Spielvereinigung eine sehr erfahrene und gute Truppe hat.“

Weiterkommen ist Pflicht. Und: „Für uns ist dieses Spiel fast noch wichtiger als ein normales Punktspiel“, sagt der SCP-Coach, der gerne wieder die 1. Hauptrunde um den DFB-Pokal erreichen würde.

Dort zogen die Preußen in der laufenden Saison mit dem FC Bayern München den Hauptgewinn. Anhand von 140.000 Euro gesicherter Einnahmen ließ sich auch die achtbare 1:4-Niederlage gegen den deutschen Rekordmeister gut verschmerzen.

Loose, der selbst zuletzt wegen eines Magen-Darm-Infektes im Training fehlte, muss allerdings Stammtorhüter Daniel Masuch ersetzen, der sich einen Handwurzelknochen gebrochen hat.

Für ihn wird Max Schulze Niehues das Tor hüten. Fehlen werden auch Philipp Hoffmann, Routinier Patrick Kirsch und der mit bisher sieben Saisontreffern erfolgreichste Torschütze Marcel Reichwein.

Die Gastgeber sehen ihre Siegchance trotzdem realistisch. „Gegen Münster wird es ein reines Schaulaufen“, sagte HSV-Kapitän und Sturmführer Jochen Höfler nach dem letzten Spiel. „Machen wir uns nichts vor.“

Dennoch wollen die Hammer versuchen, dem Münsteraner Coach Bauchschmerzen zu bereiten – rein sportlich gesehen, versteht sich. - güna

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare