Hammer SpVg testet gegen RW Essen

+
Viel Arbeit wartet auf die Spieler der Hammer SpVg, wenn sie am Dienstag auf RW Essen treffen.

Hamm/Essen - Für Oliver Gottwald ist die Partie schlichtweg der emotionale Höhepunkt der laufenden Vorbereitung, wenn die Hammer SpVg am Dienstagabend (19 Uhr/Evora Arena) im Testspiel auf den Regionalligisten Rot Weiss Essen trifft. Denn zum einen hat der Klub von der Hafenstraße noch immer einen klangvollen Namen und zum anderen ist der HSV-Trainer in Essen geboren.

„Na klar ist das mehr als nur ein Schmankerl für mich“, freut sich Gottwald diebisch auf die Partie gegen den Deutschen Meister von 1955. „Ich habe selbst einmal mit Gütersloh gegen Essen spielen dürfen – vor über 6 000 Zuschauern. Das ist schon ein Erlebnis.“ So viele Fans werden wohl heute nicht annähernd den Weg in die HSV-Arena finden, ein paar mehr als üblich dürften aufgrund des Namens der Gäste aber sicher kommen.

Und auch für seine Spieler, so ist sich Gottwald sicher, wird diese Partie besonders motivierend wirken. „Allein der Name wird dafür sorgen, dass sie eine Schüppe mehr drauflegen“, ist er sich sicher und befürchtet daher auch nicht, dass nach den hohen Niederlagen gegen die Essener Regionalligakonkurrenz aus Velbert (0:5) und Wiedenbrück (0:4) nun eine noch höhere Schlappe für sein Team folgen wird, zumal die Mannschaft vor allem am Sonntag in Wiedenbrück unter Wert geschlagen wurde. „Velbert war war ein Betriebsunfall. Und gegen den SCW haben wir es in der ersten Halbzeit richtig gut gemacht.“

Während die HSV noch knapp drei Wochen Zeit bis zum Saisonstart hat, beginnt das Unternehmen Aufstieg für die Essener mit Trainer Jan Siewert bereits am kommenden Samstag mit der Partie gegen den SC Wiedenbrück. Entsprechend dürfte Siewert seine derzeitige Bestbesetzung auflaufen lassen. Zuletzt spielte RWE beim Südwest-Regionalligisten 1. FC Kaiserslautern II 1:1-Unentschieden, nachdem es davor im Stadtderby Oberligist ETB SW Essen mit 7:0 abgefertigt hatte. Ein ähnliches Ergebnis will die HSV heute vermeiden: „Die Mannschaft wird solange kämpfen wie die Puste reicht. Und dann gucken wir, was herumkommt“, sagt Gottwald.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare