1. wa.de
  2. Sport
  3. Hamm

Hammer SpVg sucht vor Heimspiel gegen Gütersloh nach Sicherheit

Erstellt:

Von: Rainer Gudra

Kommentare

Szene von der 0:1-Niederlage in Heiden: Nemec, Oberwahrenbrock und Grodowski verteidigen nach einem Eckbal der Gastgeber das Tor.
Szene von der 0:1-Niederlage in Heiden: Nemec, Oberwahrenbrock und Grodowski verteidigen nach einem Eckbal der Gastgeber das Tor. © Rainer Gudra

Zwei Spiele stehen für die Hammer SpVg in der Einfachrunde der Fußball-Oberliga noch auf dem Programm - zwei Chancen, wichtige Punkte mit in die Abstiegsgruppe zu nehmen.

Hamm - Vier Punktspiele lagen für die Hammer SpVg in der Fußball-Oberliga zwischen dem Ende der Winterpause und der finalen Partie in der Einfachrunde beim TuS Haltern. Zwei davon wurden bisher gespielt – mit bekanntem Ende: Punkte verschenkt beim 2:3 daheim gegen Siegen und auch beim 0:1 in Vreden. „Wir wollten uns ein Polster verschaffen, aber jetzt lastet der Druck umso mehr auf uns“, sagt Trainer Steven Degelmann. Nun gastiert am Sonntag – im letzten Heimspiel vor dem Gang in die Abstiegsrunde – mit dem FC Gütersloh (15 Uhr, 24nexx Arena) auch noch „der schwerste Gegner von den vieren“ in Hamm.

„Gespäche ohne Ende geführt“

„Eine abgezockte Mannschaft, mit mehr Punkten und entsprechend mehr Selbstvertrauen. Es ist ein super wichtiges Heimspiel für uns. Da müssen wir die Jungs jetzt erst einmal aufrichten und darauf vorbereiten“, hatte Degelmann unmittelbar nach der völlig unnötigen Niederlage in einem „Nullnull-Spiel“ (Kapitän Phillip Grodowski) in der Vredener Hamaland-Arena gesagt. Entsprechend gestalteten sich die Einheiten unter der Woche. Die strikte Einhaltung taktischer Vorgaben dürfte das Hauptthema gewesen sein, wobei der HSV-Trainer immer wieder darauf verweist, dass „wir ein junges Team haben und es oft ja nur Kleinigkeiten sind – aber entscheidende“.

„Wir haben Gespräche ohne Ende geführt und hatten am Donnerstag ein sehr intensives Training mit dem Schwerpunkt Zweikampfverhalten. Das hat sogar richtig Spaß gemacht“, berichtet der HSV-Trainer von der Aufarbeitung des Fehlstarts, der ja auch noch das 0:3 im Kreispokal-Halbfinale bei der SG Bockum-Hövel beinhaltet.

Nur elf Gegentore in 16 Spielen

Das Torverhältnis der Gäste, 26:11 in 16 Spielen, sagt alles über deren Spielweise aus: „Sie stehen sehr kompakt, man sieht ja, dass es sehr schwer ist, gegen sie ein Tor zu erzielen.“ Da ist Degelmann erleichtert, dass ihm gegen die beste Defensive der Liga Vincent Ocansey als Angriffsspitze wieder zur Verfügung stehen wird: „Er ist ja nicht nur der effektivste und treffsicherste Spieler. Er bindet ja auch weitere Gegenspieler.“ Sein Fehlen wegen der Spielsperre nach der fünften Gelben Karte hatte sich in Vreden besonders stark bemerkbar gemacht. „Dass er in die Startelf zurückkehrt, ist keine Überraschung“, sagt Degelmann.

HSV wieder mit Ocansey und Cakir

Gleiches gilt für Yunus Emre Cakir, „der ja immer mit vollem Einsatz verteidigt und auch etwas zu sagen hat“. Dessen Vertreter, Sebastian Stroemer, war am vergangenen Sonntag links in der Dreier-Abwehr die fehlende Spielpraxis deutlich anzumerken. Besonders viel davon hat die gesamte Mannschaft des FC Gütersloh allerdings auch noch nicht. Einzig das 2:0 beim FC Eintracht Rheine am 6. März steht bisher für 2022 in der Statistik. Dies mag der HSV Hoffnung geben, ebenso wie die Platzverhältnisse. Degelmann: „Der Rasenplatz ist eine Herausforderung für beide Mannschaften .“

Auch interessant

Kommentare