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Hammer SpVg mit maximaler Energie gegen den TuS Hiltrup

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Von: Patrick Droste

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Mika Oxe (rechts) laboriert an einer Prellung am Sprunggelenk und wird gegen Hiltrup wohl passen müssen.
Mika Oxe (rechts) laboriert an einer Prellung am Sprunggelenk und wird gegen Hiltrup wohl passen müssen. © Reiner Mroß/Digitalbild

Nach der 0:3-Niederlage beim TuS Haltern will die Hammer SpVg gegen Hiltrup wieder mehr Mentalität zeigen.

Hamm – Das Aus im Kreispokal beim B-Ligisten SV Afferde, ein starker 5:2-Sieg zum Auftakt der neuen Saison in der Fußball-Westfalenliga gegen SV RW Deuten, dann am vergangenen Sonntag eine glatte 0:3-Niederlage beim Mitabsteiger TuS Haltern – es wird schnell klar, was der Hammer SpVg in der noch jungen Saison fehlt: die Konstanz. „Ja, das ist schon der Punkt“, sagt Trainer Heiko Hofmann und hofft, dass sich seine Mannschaft am Sonntag (15 Uhr) im Heimspiel gegen den TuS Hiltrup mit dem Ex-HSVer Nils Kisker wieder von ihrer besseren Seite zeigen und die drei Punkte behalten wird. „Das wird ein offener Fight, in dem eine Riesenaufgabe auf uns wartet. Aber wenn sich jeder von uns, der auf dem Feld steht, voll reinknallt, werden wir gewinnen“, sagt Hofmann.

In dieser Trainingswoche hatten der Trainer und seine Schützlinge aber erst einmal den Auftritt vom vergangenen Sonntag aufzuarbeiten. Hofmann hatte sich bei einigen seiner Akteure über die Einstellung geärgert. „Unsere junge Mannschaft hat da gemeint, sie wäre einen Tacken weiter als sie ist. Dadurch haben wir nur 97 Prozent auf den Platz gebracht. Dann hat mal im Laufduell ein halber Meter gefehlt, ein Kopfballduell wurde verloren, die Aufmerksamkeit war nicht immer da – und dann wird das gegen eine ausgebuffte Truppe, wie es Haltern ist, eben schwierig“, erklärt der Coach, der es zudem nach eigener Aussage „bitter“ gefunden hat, dass der TuS aus einem Abwehrpressing immer wieder auf Konter und lange Bälle gesetzt und dass dies am Ende zu einem klaren Sieg gereicht hatte. „Aber wir sind eben noch in der Findungsphase. Die Vorbereitungszeit für unser neues Team war nicht zum ersten Spieltag abgeschlossen, sondern dauert noch ein wenig. Ich hoffe nur, wir bekommen von Vereinsseite und vom Umfeld her die nötige Zeit“, sagt Hofmann.

Schmidt und Oxe müssen passen

Gegen Hiltrup hofft er, dass sein Team „die maximale Energie“ auf den Platz bringt. Umso ärgerlicher ist es für die Hammer, dass Patrick Schmidt (Knie) und Mika Oxe (Sprunggelenk), die beide über die nötige Mentalität verfügen, am Sonntag erneut passen müssen. Dafür aber hat Routinier David Loheider voll trainieren können. Und auch der zuletzt fehlende Anil Saraman ist wieder dabei und soll helfen, dass die drei Zähler im Hammer Osten bleiben. Denn neben der verbesserten Einstellung setzt der Coach auch auf den Heimvorteil. „Natürlich hoffe ich, dass uns das hilft, wir an unsere Leistung vom letzten Heimspiel anknüpfen und eine gute Balance zwischen Fußball arbeiten und Fußball spielen finden werden“, betont Hofmann.

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