Hammer SpVg

Das sagt Manuel Dieckmann vor dem Gipfel in Gütersloh

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Bis zur letzten Sekunde Kampf um den Klassenerhalt: Manuel Dieckmann (links) von der Hammer SpVg.

Immer wenn er gesund und fit war, gehörte Manuel Dieckmann zu den Leistungsträgern beim Fußball-Oberligisten Hammer SpVg. Vor dem letzten Spieltag, an dem die HSV beim FC Gütersloh um den Klassenerhalt kämpft, hat sich der oft von Verletzungen geplagte 29-Jährige im Kurz-Interview geäußert.

Manuel Dieckmann, Sie gehören zu den erfahreneren Akteuren im HSV-Kader, trugen gegen Holzwickede gar die Kapitänsbinde. Versuchen Sie daher vor so einer wichtigen Partie wie in Gütersloh, besonderen Einfluss auf die Jüngeren zu nehmen?

Ich denke, das gehört vor jedem Spiel zu meinen Aufgaben. Dafür muss ich nicht die Binde tragen. Natürlich merkt man in der Kabine, dass sie vor Spielen wie gegen Holzwickede etwas angespannter sind. Aber wir Führungsspieler nehmen ihnen den Druck, und die Jungen sollen einfach befreit aufspielen und Spaß haben. Den Rest erledigen wir.

Wegen des vorläufigen Punktabzugs ist Ihr Team auf Schützenhilfe der Konkurrenz angewiesen. Lassen Sie sich am Sonntag über Zwischenstände von Eintracht Rheine oder des FC Brünninghausen informieren?

Fußball Oberliga: Hammer SpVg - Holzwickeder SC 3:0

Es ist schon eine schwierige Situation, wenn man auf dem Platz steht und selbst bei eigener Führung nicht genau weiß, was Sache ist. Aber wir sind in den vergangenen Wochen gut damit gefahren, uns ausschließlich auf uns zu konzentrieren. Wir wollen den Dreier. Und alles andere können wir nicht mehr beeinflussen. Ich persönlich möchte die Ergebnisse nicht wissen.

Der FC Gütersloh hat sich frühzeitig vor dem Abstieg gerettet, die Hammer SpVg steht dagegen gewaltig unter Druck. Ein Vorteil oder ein Nachteil?

Soweit ich informiert bin, spielt Gütersloh noch um die Qualifikation für den Westfalenpokal. Also brauchen wir uns nicht auf einen Sommerkick des FCG einstellen. Das werden umkämpfte 90 Minuten. Dass wir mit dem Druck umgehen können, beweisen wir seit Wochen. Und das wissen die Gütersloher, vor allem aber Rheine und Brünninghausen. Ich sehe da keinen Nachteil. Ich stehe lieber mit dem Rücken zur Wand, als mich in falscher Sicherheit zu wiegen.

Sie wechseln nach Saisonende zum Oberliga-Konkurrenten Westfalia Herne. Wie wichtig wäre Ihnen der Klassenerhalt als Abschiedsgeschenk?

Der Trainer hat da etwas Schönes gesagt: ‘Man verlässt seinen Arbeitsplatz nicht unaufgeräumt.’ So sehe ich das auch. Wir alle haben eine Verantwortung gegenüber dem Verein, den Verantwortlichen und den Fans. Vermutlich hat niemand damit gerechnet, aber bei uns gibt jeder alles bis zur letzten Sekunde für den Klub. Und so gehen wir das Ganze am Sonntag an.

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