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Erfolgserlebnis im ersten Test für die HSV

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Von: Karsten Steenbrede

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Die HSV (mit Neuzugang Sebastian Stroemer beim Kopfball) hatte die Partie in Wiescherhöfen gut im Griff.
Die HSV (mit Neuzugang Sebastian Stroemer beim Kopfball) hatte die Partie in Wiescherhöfen gut im Griff. © Reiner Mroß / Digitalfoto

Zu einem verdienten 3:0 (1:0)-Erfolg kam die Hammer SpVg in ihrem ersten Freundschaftsspiel der Saisonvorbereitung beim Landesligisten TuS Wiescherhöfen. „Wir hatten sicherlich Chancen, um sechs Treffer zu erzielen und haben uns heute nicht wirklich mit Toren belohnt“, sagte HSV-Coach Steven Degelmann an alter Wirkungsstätte. „Aber für den ersten Test war das Spiel schon ganz in Ordnung.“

Hamm – Die Spielvereinigung zeigte von Beginn an, wer die Partie an der Wielandstraße bestimmen sollte. Die Gäste aus dem Hammer Osten überzeugten durch hohes Pressing, ihre Grundschnelligkeit und robustes Zweikampfverhalten. Die Gastgeber wurden über weite Strecken in die Defensive gedrängt und waren ansonsten bemüht, über Konter Torgefahr auszustrahlen, doch Neuzugang Tito Uwechue war im Sturmzentrum zu sehr auf sich allein gestellt und hatte es meist mit zwei bis drei Gegenspielern zu tun. „Wir haben uns kämpferisch und läuferisch gut verkauft und immer dagegengehalten“, lobte TuS-Trainer Thorsten Heinze seine Mannschaft. „Wir waren agil, haben die Zweikämpfe angenommen und viel wegverteidigt.“

Nach einem Freistoß von Tobias Fuest ans Lattenkreuz (12.) und einem Abschluss von Hosan Ahmed, der in den Armen von TuS-Schlussmann Jan Pankauke landete (17.), ging die HSV nach einer knappen halben Stunde in Führung. Frederik Falk sorgte nach einem Steilpass mit einem platzierten Flachschuss für das 1:0 (28.). Noch vor dem Seitenwechsel hätten die Rot-Weißen nachlegen können, doch Falk scheiterte an Pankauke (33.) und Rion Latifaj traf nur den Pfosten (37.).

HSV lässt es etwas langsamer gehen

Nach der Halbzeitpause schaltete die Hammer SpVg einen Gang herunter, ohne dabei die Spielkontrolle zu verlieren. Die Wiescherhöfener konnten weiterhin nur selten für Entlastung sorgen und gaben die mühsam eroberten Bälle vor rund 200 Zuschauern zu schnell wieder her. Auf der anderen Seite sprang beim Gast aus dem Hammer Osten zu wenig Zählbares aus der optischen Überlegenheit, den zahlreichen Ecken und Einschussmöglichkeiten heraus. „Der TuS hat leidenschaftlich gekämpft“, gab Degelmann zu bedenken. „Und in der Defensive haben wir bis auf die letzten sieben bis acht Minuten eine ordentliche Ruhe ausgestrahlt.“

Erst in der Schlussphase sorgte die HSV für die endgültige Entscheidung, als Marcel Todte einen von Amin Lakhlifi an Anil Saraman verschuldeten Elfmeter souverän verwandelte (74.). Die beste Gelegenheit des Spiels für den TuS besaß Lakhlifi zehn Minuten vor dem Ende durch eine Einzelaktion, ehe kurz darauf Saraman Abstimmungsprobleme in der TuS-Abwehr nutzte (84.).

„Nach den Wechseln fehlte am Ende die Kraft, aber mit dem 0:3 können wir gut leben“, bilanzierte Thorsten Heinze. „Wir sind optisch auf einem guten Weg.“

TuS Wiescherhöfen: Pankauke (46. Behrend) – Focke, Happe, Bulut (46. Wibbeke), Becker (67. Torkler) – Greitemeier, Ritter – Michler (46. Carow), Große-Allermann (57. Lakhlifi), Renk (73. Gruda) – Uwechue (52. Palladino)
Hammer SpVg: Oberwahrenbrock – Guhse (Radojcic), Nemec, Stroemer – Fuest (46. Saraman), Grodowski (46. Todte) – Schmidt (57. Bagdat), Hildebrandt (46. Dogan), Ahmed, Latifaj – Falk (46. Cakir)
Tore: 0:1 Falk (28.), 0:2 Todte (74./E), 0:3 Saraman (84.)

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