1. wa.de
  2. Sport
  3. Hamm

HSV muss im Westfalenpokal auf Asche ran

Erstellt:

Von: Rainer Gudra

Kommentare

Wattenscheider Asche ist für Tobias Fuest (rechts) kein besonders guter Untergrund für ein Comeback
Wattenscheider Asche ist für Tobias Fuest (rechts) kein besonders guter Untergrund für ein Comeback. © Reiner Mroß

Auf die Oberliga-Fußballer der Hammer SpVg wartet am Donnerstag (k)ein besonderes Vergnügen. Das Team von Steven Degelmann muss in der zweiten Runde um den Westfalenpokal beim Landesligisten SW Wattenscheid 08 (19.30 Uhr, Dickebankstraße 27, 44866 Bochum) auf Asche antreten – dies, weil der Rasenplatz der Schwarz-Weißen nicht über eine Flutlichtanlage verfügt.

Hamm – Eine Extra-Schicht auf Rotgrand hat der HSV-Trainer im Vorfeld allerdings nicht anberaumt. „Das hätte wohl nicht zu einer positiven Stimmung geführt“, sagt Degelmann: „Aber wir haben natürlich darüber gesprochen und die Spieler müssen sich drauf einstellen, was die Schuhe und andere Dinge angeht.“

„Wir hätten sicher gerne andere Verhältnisse gehabt, um unter der Woche Spieler wie zum Beispiel Tobias Fuest wieder heranführen zu könne, aber wir haben genug fitte Leute, die am Wochenende auch nicht über die volle Distanz gegangen sind“, sagt Degelmann, der den Platz aus eigener Erfahrung kennt und sich auch über den Gegner kundig gemacht hat: „Das ist eine Mannschaft, die mehr Wert auf Fußball spielen legt als sonst in der Ruhrgebiets-Landesliga üblich.“ Siege gegen den Erler SV (5:2) und Viktoria Resse (3:1) stehen in der Liga Niederlagen gegen SW Wanne (3:5) und zuletzt BW Langenbochum (0:2) gegenüber. In der ersten Pokalrunde setzten sich die Wattenscheider mit 3:1 nach Elfmeterschießen beim Bezirksligisten SuS Stadtlohn durch.

Verletzungsfrei bleiben und in die nächste Runde einziehen

Die HSV überzeugte in der ersten Runde mit dem 4:0 beim ambitionierten Westfalenligisten Westfalia Kinderhaus – allerdings unter optimalen Platzbedingungen. In Wattenscheid „wollen wir verletzungsfrei bleiben und im Idealfall in die nächste Runde einziehen“, sagt Degelmann, der dabei mit einem harten Abnutzungskampf rechnet. Neben Marcel Todte (Kreuzbandriss), der eventuell noch in dieser Woche operiert wird, fehlen die verletzten Yusuf Öztürk, Pattrick Schmidt, der noch zwei bis drei Wochen Pause haben wird, Tobias Fuest und Jannik Guhse.

Auch interessant

Kommentare