Hammer SpVg gastiert beim Tabellennachbarn TuS Ennepetal

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Sechs Tore hat Hamms Hugo Magouhi (hinten) bereits erzielt. Auch in Ennepetal will er nicht leer ausgehen.

Hamm - Oliver Gottwald und Imre Renji kennen und schätzen sich. Nach jedem Spieltag tauschen sich die Trainer der Fußball-Oberligisten Hammer SpVg und TuS Ennepetal aus. In dieser Woche blieb der heiße Draht jedoch kühler als sonst. Man sieht sich ja bereits am Sonntag wieder – als Gegner im Ennepetaler Bremenstadion (15 Uhr).

Die Informationen flossen also verständlicherweise zäh, doch viele Geheimnisse gibt es ohnehin nicht vor dem Duell zwischen dem Tabellenfünften HSV (15 Zähler) und dem Sechsten Ennepetal (14). Beide wollen sich mit einem Sieg im oberen Drittel der kurios ausgeglichenen Liga, in der nur neun Punkte zwischen Auf- und Abstiegsplatz liegen, festsetzen. Und beide gehen mit einem frischen Erfolgserlebnis in die Partie. Ennepetal fertigte den SV Zweckel mit 7:1 ab, und der HSV gelang nach schwankenden Leistungen ein 3:2-Sieg gegen den TSV Marl-Hüls.

Gegen ein ähnliches Ergebnis hätte Gottwald morgen nichts einzuwenden, sehr wohl aber gegen eine schwache Leistung wie in der ersten Halbzeit wie gegen Marl. Erst nach der Pause blühte das Team auf. „Ich gehe davon aus, dass wir diesmal von Anpfiff an direkt da sind. Ennepetal ist alles, nur keine leichte Aufgabe“, warnt Gottwald.

Wer nicht von Anfang an dabei sein wird, ist aller Voraussicht nach Semih Yigit. Der dribbelstarke Mittelfeldspieler hat sich am vergangenen Sonntag eine schwere Schienbeinprellung zugezogen und „kann kaum auftreten“ (Gottwald). Marcel Ramsey steht auch an diesem Sonntag nicht zur Verfügung. Ein großes Fragezeichen ist hinter der Fitness von Amadeus Piontek, der wegen einer Grippe bis Freitag nicht trainierte. Roman Maciejak hat nach langwieriger Verletzung (Haarriss im Beckenknochen) das Trainingspensum erhöht, doch mit einem Einsatz des Polen ist nicht vor Mitte November zu rechnen. Immerhin kehrt Innenverteidiger Damir Kurtovic nach abgelaufener Gelbsperre in den Kader und wohl auch in die Start-Elf der HSV zurück.

Trotz der Ausfälle gibt sich Gottwald zuversichtlich. „Am Mittwoch und Donnerstag war im Training richtig Pfeffer drin. Die Jungs sind heiß“, sagt der Wittener.

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