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Hammer SpVg freut sich auf einen starken Gegner

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Von: Patrick Droste

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Julius Woitaschek (rechts), hier im Testspiel gegen Münsters U23, ist noch nicht wieder richtig fit.
Julius Woitaschek (rechts), hier im Testspiel gegen Münsters U23, ist noch nicht wieder richtig fit. © Reiner Mroß/Digitalbild

Nach dem lockeren 10:0-Sieg in der ersten Runde des Kreispokals am Dienstagabend beim A-Kreisligisten TSC Kamen wird Fußball-Westfalenligist Hammer SpVg am Donnerstag deutlich mehr gefordert werden. 

Hamm - Dann gastiert das Team von Trainer Heiko Hofmann um 19.15 Uhr bei Oberliga-Aufsteiger 1. FC Gievenbeck. „Natürlich bringen jedes Spiel und jede Trainingseinheit etwas, wenn ich mit den Jungs zusammen bin. Aber ohne den Respekt gegenüber den Kamenern vermissen zu lassen, einen Mehrwert hatte diese Partie weder für die noch für uns. Es war ja schon schwer, über 90 Minuten die Spannung hoch zu halten“, sagt der Coach, der sich daher umso mehr auf die Partie im Münsteraner Vorort freut: „Das wird ein richtiger Gradmesser sein.“

Die Gievenbecker hatten in der vergangenen Saison Platz zwei in der Westfalenliga belegt und hatten sich dann im Aufstiegsspiel gegen DJK Hordel durchgesetzt. „Die haben eine tolle Anlage. Und das wird ein guter Oberligist sein. Wir wollen zusehen, dass wir das Beste daraus machen“, sagt Hofmann, der weiter nach seiner Startformation für das erste Meisterschaftsspiel am 14. August gegen den SV RW Deuten sucht und daher weiter vielen Akteuren Machpraxis geben wird.

Hofmann: „Vorbereitung hört erst mit drittem oder viertem Spieltag auf“

„Ob die Jungs, die in Gievenbeck von Anfang an auflaufen werden, auch die sind, die gegen Deuten anfangen, mag ich zu bezweifeln. Die Vorbereitung hört erst mit dem dritten oder vierten Spieltag auf. Bis dahin kann sich noch viel ändern“, erklärt er. „Aber natürlich müssen wir schon langsam in die Richtung unserer Auftaktpartie denken.“

So führt Hofmann als Beispiel Zivko Radojcic an, der zuletzt im Urlaub weilte. „Zivko ist sicher ein Spieler, der von seiner Qualität her zur Anfangsformation gehören könnte. Aber wir müssen ihn erst schnell wieder fit bekommen“, meint der HSV-Coach, der in Gievenbeck auf den aus beruflichen Gründen in Berlin weilenden Patrick Nemec und auf die beiden verletzten Lamine Kourouma und Leon Benning verzichten muss. Zudem steht hinter dem Einsatz von Julius Woitaschek noch ein Fragezeichen. Dafür ist Tim Breuer wieder dabei.

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