Aufwand belohnt: Hammer SpVg II feiert ersten Heimsieg

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Jan Greitemeier traf zum wichtigen 2:1 für die Reserve der Hammer SpVg.

HAMM - Die Erleichterung über den ersten Heimsieg der Hammer SpVg II in der Landesliga stand Trainer Sebastian Brzezon nach dem 4:1 (1:1) gegen den BV Brambauer-Lünen ins Gesicht geschrieben.

„Das haben sich die Jungs verdient und erarbeitet. Wir hätten vielleicht sogar noch das eine oder andere Tor mehr machen können“, sagte der Coach nach ein Spiel, das zunächst nicht nach einem so klaren und am Ende verdienten Erfolg aussah.

Obwohl die Spieler der HSV-Reserve motiviert begannen, fiel ihnen nicht viel mehr ein, als lange Bälle in die Sturmspitze auf Luc Ndjock zu spielen, der daraus aber zu wenig machte. Das rächte sich, denn es war Vahit Yilmaz, der ebenfalls nach langem Zuspiel das 0:1 für die Gäste markierte (24.). Danach verlor die Heimmannschaft so wie schon oft in dieser Saison den Faden, hatte aber Glück, dass der Gegner die vielen Freistoßchancen nicht nutzte. Noch vor der Pause wurden die Hausherren wach. Philipp Markwald war nach Pass von Fidon Jashari auf der rechten Seite frei und schloss zum 1:1 ins kurze Eck ab (40.).

Nach dem Seitenwechsel intensivierte die HSVII ihre Offensivbemühungen merklich. Jonas Brockhinke, der durch ein enormes Laufpensum auffiel, scheiterte jedoch zunächst mit dem Kopf am Pfosten (53.). Zehn Minuten später machte es Jan Greitemeier besser. Nach schnellem Zuspiel von Ndjock musste er den Ball nur noch zum 2:1 über die Linie schieben (63.). Die Lünener kamen in der Folge kaum noch zu Chancen und traten fast die gesamte zweite Halbzeit lethargisch auf. Das führte dazu, dass die HSV-Reserve viele Räume geboten bekam, um sich vor das Tor von Robert Botta zu kombinieren. Nach einem Pass von Brockhinke setzte der eingewechselte Faton Jashari an der Strafraumgrenze zum Schuss an und schlenzte den Ball ins rechte obere Eck. Er sorgte mit dem 3:1 für einen komfortablen Vorsprung (78.).

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Danach folgten Chancen fast im Minutentakt. Markwald und Robin Neppert verpassten allerdings, das Ergebnis noch höher zu schrauben (79., 83.). Das gelang unfreiwillig Dalibor Mikuljanac, der mit einem Eigentor den Schlusspunkt setzte und die Niederlage für enttäuschende Gäste endgültig besiegelte (87.).

Damit steht die HSV-Reserve immer noch auf dem 15. Tabellenrang in der Landesliga, hat sich aber mit nun acht Punkten an die Nichtabstiegsplätze herangearbeitet. Damit der erste Heimerfolg keine Eintagsfliege bleibt, ist im Winter Verstärkung geplant. „Wir wollen zwei oder drei Spieler holen, die den Kader breiter machen.“ erklärte Brzezon, der die Mannschaft zusammen mit Ferhat Cerci trainert. Cerci wurde allerdings erneut in der Oberliga-Mannschaft der HSV eingesetzt. - csp

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